
Britisches Parlament setzt Zeichen: Umstrittenes Ruanda-Gesetz verabschiedet
Die politischen Wogen schlugen hoch, als das britische Parlament nach intensiven Debatten und trotz vehementer Kritik ein Gesetz verabschiedete, das die Abschiebung von Migrantinnen und Migranten nach Ruanda vorsieht. Dieses Vorgehen offenbart eine harte Linie in der Migrationspolitik, die von Premierminister Rishi Sunak vertreten wird und die das Vereinigte Königreich auf eine Konfrontationsroute mit internationalen Menschenrechtsstandards bringt.
Ein Gesetz, das polarisiert
Das Gesetz, welches Ruanda offiziell zum sicheren Drittstaat erklärt, soll die britische Regierung in die Lage versetzen, Einsprüche gegen Abschiebungen vor Gericht zu umgehen. Die Konservativen sehen darin einen Weg, die unkontrollierte Einreise über den Ärmelkanal zu unterbinden, während Kritiker die Effektivität und Moralität des Gesetzes in Frage stellen. Das Oberhaus, bekannt für sein kritisches Hinterfragen, gab schließlich seinen Widerstand auf, und somit ist der Weg frei für die königliche Zustimmung.
Hohe Kosten und zweifelhafte Effizienz
Die finanzielle Last dieses Gesetzes ist enorm. Bis zu einer halben Milliarde Pfund könnte die britische Regierung für die Umsetzung des Asylpakts mit Ruanda ausgeben. Kritik kommt auch von innerhalb des Parlaments: Labour-Abgeordneter Neil Coyle verglich die Kosten sarkastisch mit denen eines Raumflugs. Doch nicht nur die Ausgaben stehen in der Kritik, sondern auch die Zweifel an der Abschreckungswirkung auf Migranten.
Rechtliche Bedenken und internationale Kritik
Die Ankündigung Sunaks, einstweilige Verfügungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu ignorieren, wirft Fragen auf, die weit über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinausgehen. Steht dieses Vorgehen im Einklang mit internationalem Recht? Diese Frage wird nicht nur in Großbritannien, sondern auch international diskutiert.
Der Druck der Öffentlichkeit und der Umfragen
Die konservative Regierung steht unter Druck, nicht zuletzt wegen des Rückstands in den Umfragen im Jahr einer Parlamentswahl. „Stop the Boats“ ist das Schlagwort, das die Stimmung in der Bevölkerung einfangen und die irreguläre Migration eindämmen soll. Die Zahl der über den Ärmelkanal kommenden Menschen ist ein Dorn im Auge der Regierung und soll mit aller Macht reduziert werden.
Ein Blick über den Kanal: Deutschland und das Ruanda-Modell
In Deutschland wird das britische Modell kontrovers diskutiert. Während die Union und die FDP Interesse zeigen, lehnen die Grünen ein solches Vorgehen kategorisch ab. Die SPD zeigt sich skeptisch. Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine Prüfung angekündigt, ob Asylverfahren außerhalb Europas möglich sind, doch eine Entscheidung steht noch aus.
Zusammenfassung und Ausblick
Das britische Ruanda-Gesetz ist ein Paradebeispiel für die zunehmende Härte in der Migrationspolitik einiger europäischer Länder. Es spiegelt eine Tendenz wider, die traditionelle Werte und nationale Interessen in den Vordergrund stellt, während internationale Verpflichtungen und Menschenrechte in den Hintergrund rücken. Die Zukunft wird zeigen, ob dieses Modell Schule macht oder ob die humanitären Bedenken letztlich überwiegen werden.

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