
Cyber-Attacke auf Deutsche Flugsicherung: Sicherheitsbehörden alarmiert
In einer alarmierenden Entwicklung haben Hacker die Deutsche Flugsicherung (DFS) angegriffen. Dies bestätigte die DFS, die ihren Sitz in Langen bei Frankfurt am Main hat, auf Anfrage von BR24. Betroffen sei laut einem Sprecher die "administrative IT-Infrastruktur, das heißt die Bürokommunikation der DFS GmbH".
Flugsicherheit bleibt gewährleistet
Die DFS versichert, dass die Flugsicherheit in vollem Umfang gewährleistet sei. Der Flugverkehr sei nicht betroffen und laufe normal weiter. Der Angriff fand bereits in der vergangenen Woche statt, jedoch sei noch unklar, ob auf Daten zugegriffen werden konnte. Die Sicherheitsbehörden seien informiert, erklärte der DFS-Sprecher.
Reaktionen der Behörden
Das Bundesverkehrsministerium machte keine weiteren Angaben zu dem Vorfall und verwies auf die DFS. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bestätigte den Vorfall: "Wir kennen diesen Angriff und bearbeiten ihn", sagte eine Sprecherin. Stand jetzt könnten allerdings keine weiteren Auskünfte erteilt werden, auch nicht in Bezug auf die möglichen Täter.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärte auf Anfrage von BR24, man sei über einen IT-Sicherheitsvorfall bei der DFS informiert und in die Vorfallsbearbeitung involviert. Man unterstütze die Betroffenen und stehe mit weiteren Behörden im engen Austausch. Auch das BSI betonte, dass die Flugsicherheit in vollem Umfang gewährleistet sei und der Flugsicherungsbetrieb zu keiner Zeit eingeschränkt war. "Zu weiteren Details des Vorfalls nimmt das BSI derzeit keine Stellung", so ein Sprecher des BSI.
Verdacht auf russische Cybergruppe APT 28
Nach Informationen von BR24 ist die Gruppierung "APT 28" in den Angriff involviert. Diese Gruppierung sei laut Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) seit mindestens 2004 weltweit vor allem im Bereich Cyberspionage aktiv. "Sie zählt zu den aktivsten und gefährlichsten Cyberakteuren weltweit." Das BfV rechnet "APT 28" dem russischen Militärnachrichtendienst GRU zu.
Frühere Angriffe und Konsequenzen
Bereits im Mai dieses Jahres hat die Bundesregierung Cyberangriffe der Gruppierung APT 28 auf die SPD, auf Rüstungs-, IT- und Luftfahrtunternehmen auf das Schärfste verurteilt. Die Angriffe hätten sich auch gegen deutsche Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Rüstung, Luft- und Raumfahrt, IT-Dienstleistungen sowie gegen Stiftungen und Verbände gerichtet.
Diese erneute Cyber-Attacke unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die IT-Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland zu verstärken. Es ist unerlässlich, dass die Bundesregierung und die zuständigen Behörden entschlossen handeln, um die Bedrohung durch solche Angriffe zu minimieren und die Sicherheit der kritischen Infrastrukturen zu gewährleisten.
Die Angriffe auf die Deutsche Flugsicherung zeigen deutlich, dass Deutschland im Bereich der Cybersicherheit noch erheblichen Nachholbedarf hat. Die politische Verantwortung liegt nun bei der Bundesregierung, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen und die Bürger zu schützen.
Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Schritte die Sicherheitsbehörden unternehmen werden, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Klar ist jedoch, dass die Bedrohung durch Cyberkriminalität ernst genommen werden muss und umfassende Maßnahmen erforderlich sind, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten.
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