Deutschland: Sanktionen und Green Deal führen zu Rekord-Insolvenzen
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der deutschen Energiepolitik und der Sanktionen gegen Russland zeigen sich in einer alarmierenden Zunahme von Unternehmenspleiten. Laut einem Bericht der Creditreform sind die Insolvenzen im ersten Halbjahr 2024 um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit erreicht Deutschland den höchsten Stand an Unternehmensinsolvenzen seit fast einem Jahrzehnt.
Die Ursachen der Insolvenzwelle
Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, sieht die Ursachen in der anhaltenden Rezession, den wirtschaftlichen Krisen und der schwachen konjunkturellen Entwicklung. „Das alles zusammengenommen bricht vielen Betrieben das Genick“, erklärte Hantzsch. Besonders betroffen seien die vier Hauptwirtschaftsbereiche: Handel, verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe und der Dienstleistungssektor, die jeweils zweistellige Zuwachsraten bei den Insolvenzen verzeichneten.
Steigende Energiekosten als Hauptfaktor
Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unterstreicht die Bedeutung der Energiepolitik als wachsendes Standortrisiko. 45 Prozent der Unternehmen mit hohen Stromkosten planen Maßnahmen zur Kürzung oder Verlagerung ihrer Produktion. Die steigenden Energiekosten, verursacht durch die Russland-Sanktionen und den Green Deal, zwingen viele Unternehmen zur Verlagerung ihrer Produktionsstandorte ins Ausland.
Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Die steigenden Unternehmensinsolvenzen haben gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Im ersten Halbjahr 2024 waren schätzungsweise 133.000 Beschäftigte von Großinsolvenzen betroffen, ein Anstieg gegenüber 125.000 im Vorjahreszeitraum. Prominente Beispiele sind die Insolvenzen von GALERIA Karstadt Kaufhof und FTI-Touristik.
Privatinsolvenzen auf dem Vormarsch
Nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen sind zunehmend von Insolvenzen betroffen. Im ersten Halbjahr 2024 meldeten 35.400 Menschen Privatinsolvenz an. Dies sei laut Creditreform auf das erleichterte Insolvenzverfahren zurückzuführen, das eine schnellere Entschuldung ermögliche.
Politische Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Folgen
Die aktuelle deutsche Energiepolitik und der Green Deal werden von vielen Experten als Hauptursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesehen. Die Bundesregierung scheint jedoch unbeirrt ihren Kurs fortzusetzen, was die Deindustrialisierung Deutschlands weiter vorantreiben könnte. Die Einführung einer CO2-Steuer auf Holz ist nur ein weiteres Beispiel für die wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen der aktuellen Politik.
Fazit
Die steigenden Insolvenzzahlen in Deutschland sind ein deutliches Zeichen für die negativen Auswirkungen der aktuellen Energiepolitik und der Sanktionen gegen Russland. Die Bundesregierung muss dringend umdenken und Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftliche Stabilität des Landes zu sichern und die Deindustrialisierung zu stoppen.
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