
Die Illusion der grünen Energie: Mehr Anlagen, kaum mehr Strom
Der Traum von einer vollständig regenerativen Stromversorgung scheint in Deutschland trotz massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien in weite Ferne zu rücken. Jüngste Daten zeigen, dass trotz Rekordzahlen bei der installierten Leistung die Stromausbeute nur marginal steigt. Ein Szenario, das Fragen bezüglich der Effizienz und Realisierbarkeit der Energiewende aufwirft.
Rekorde, die trügen
Es ist ein Paradoxon, das sich in den aktuellen Zahlen widerspiegelt: Die installierte Leistung der erneuerbaren Energiequellen in Deutschland steigt stetig an, doch der daraus resultierende Stromzuwachs bleibt hinter den Erwartungen zurück. Analysten des Energieversorgers E.ON Energie vermeldeten für April 2024 eine Lieferung von 22,1 Milliarden Kilowattstunden durch erneuerbare Energien, was von der Nachrichtenagentur AFP als "neuer Rekord" bezeichnet wurde. Doch ein genauerer Blick offenbart, dass die tatsächliche Stromausbeute im Verhältnis zur installierten Leistung rückläufig ist.
Wind und Sonne – nicht immer verlässliche Partner
Die Windkraftanlagen in Deutschland haben im April 2024 zwar rund 22,1 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespeist, doch die Rechnung "rein rechnerisch könnten sich mit dem erzeugten Ökostrom rund 8,8 Millionen Haushalte versorgen" ignoriert die essenzielle Problematik: Es mangelt an ausreichenden Speichermöglichkeiten, um die volatilen Energieflüsse zu überbrücken. Hinzu kommt, dass Deutschland bei hohen Einspeisungen aus erneuerbaren Quellen oft Strom exportiert, manchmal sogar zu negativen Preisen, was letztlich die deutschen Stromkunden finanziell belastet.
Subventionen ohne Ende, Ergebnisse ohne Durchbruch
Der Ausbau der Solarenergie und Windkraft wird politisch stark gefördert und subventioniert, doch die erhofften Ergebnisse bleiben aus. Solaranlagen haben ihre installierte Leistung in den letzten Jahren um 70 Prozent erhöht, jedoch stieg die Stromproduktion nur um 20 Prozent. Bei der Windkraft zeigt sich ein ähnliches Bild: Trotz eines Leistungszuwachses von 11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist die Stromausbeute pro Anlage um etwa fünf Prozent gesunken.
Kritische Reflexion statt blinder Fortschrittsglaube
Die Zahlen legen den Schluss nahe, dass neue Anlagen an immer ungünstigeren Standorten errichtet werden oder dass das Netz die zusätzliche Kapazität nicht aufnehmen kann. Dies wirft ein kritisches Licht auf die bisherige Strategie der Energiewende. Es erfordert eine gründliche Überprüfung und möglicherweise eine Neuausrichtung, die traditionelle Energiequellen nicht vorschnell ausschließt, sondern als Teil eines robusten und zuverlässigen Energiemixes betrachtet.
Die unbequeme Wahrheit der Energiewende
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Energiewende in ihrer jetzigen Form nicht die versprochene Lösung für eine nachhaltige Energieversorgung bietet. Die Abhängigkeit von den Launen der Natur, fehlende Speichertechnologien und die Notwendigkeit konventioneller Kraftwerke zur Netzstabilisierung machen deutlich, dass das Ziel von "100 Prozent Erneuerbare" mehr eine politische Utopie als eine praktische Realität ist.
Fazit: Ein Weckruf für Realismus
Die jüngsten Zahlen sollten als Weckruf dienen, um die Energiewende kritisch zu hinterfragen und auf eine Basis zu stellen, die nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial nachhaltig ist. Es gilt, eine Balance zu finden, die die Bedürfnisse der deutschen Bürger berücksichtigt und gleichzeitig die Umwelt schont, ohne dabei die Wirtschaft zu schwächen. Die Zukunft der Energieversorgung muss realistisch, verantwortungsbewusst und vor allem effektiv gestaltet werden.

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