
Drohende Chipkrise: Deutsche Autoindustrie steht vor dem nächsten Desaster
Die deutsche Automobilindustrie kommt nicht zur Ruhe. Nach dem ideologisch getriebenen Umstieg auf die Elektromobilität, der bereits zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat, droht nun das nächste Unheil: Eine neue Chipkrise könnte die Branche erneut in die Knie zwingen. Experten warnen vor massiven Lieferengpässen bei Halbleitern zum Jahresende - ein Szenario, das fatal an die Zustände während der Corona-Pandemie erinnert.
Dramatische Jobverluste durch verfehlte Industriepolitik
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit 2018 sind in der deutschen Automobilindustrie bereits 73.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Der Branchenverband VDA prognostiziert bis 2035 einen weiteren Abbau von 190.000 Stellen. Ein dramatischer Aderlass für den einstigen Vorzeigesektor der deutschen Wirtschaft, der maßgeblich durch die überhastete Transformation zur E-Mobilität verursacht wurde.
Geschichte wiederholt sich: Neue Versorgungsengpässe am Horizont
Die Warnsignale sind alarmierend: Während die Nachfrage nach Chips wieder deutlich anzieht, haben die Halbleiterhersteller ihre Investitionen in neue Produktionskapazitäten zurückgefahren. Branchenexperte Tanjeff Schadt prophezeit bereits für das vierte Quartal erste Engpässe. Die Erinnerungen an die letzte Chipkrise während der Corona-Zeit, die der Branche Verluste von 99 Milliarden Euro bescherte, sind noch allzu präsent.
Fehlgeleitete Investitionen verschärfen die Situation
Besonders bitter: Die Chipindustrie hat zwar milliardenschwere Investitionen getätigt, diese flossen jedoch hauptsächlich in hochmoderne Anlagen für KI und Rechenzentren. Die für die Automobilindustrie so wichtigen Produktionsstätten für klassische Halbleiter wurden dagegen sträflich vernachlässigt oder sogar stillgelegt. Eine fatale Entwicklung, die nun auf die Automobilbranche zurückfällt.
Experten uneins über Krisenszenario
Während einige Branchenkenner die Lage dramatisch einschätzen, gibt es auch beschwichtigende Stimmen. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer etwa zeigt sich von den Krisenszenarien wenig überzeugt. Die aktuellen Handelskonflikte zwischen den USA, China und Europa würden ohnehin für eine gedämpfte Nachfrage sorgen.
Politisches Versagen auf ganzer Linie
Die sich anbahnende Krise offenbart einmal mehr das Versagen der deutschen Politik. Statt die heimische Industrie zu stärken und Produktionskapazitäten vor Ort auszubauen, wurde der Fokus auf ideologische Projekte wie die überhastete Elektrifizierung gelegt. Die 920 Millionen Euro Förderung für eine neue Infineon-Fabrik in Dresden erscheinen angesichts der Dimension der Herausforderung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Düstere Aussichten für den Industriestandort Deutschland
Die Kombination aus erzwungener E-Auto-Transformation und drohender Chipkrise könnte sich als toxische Mischung für den Automobilstandort Deutschland erweisen. Es wird höchste Zeit, dass die Politik ihre ideologischen Scheuklappen ablegt und wieder eine vernünftige Industriepolitik betreibt, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für Investitionsentscheidungen sollten Sie sich umfassend informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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