
EU-Kommission greift nach Bürgervermögen: Von der Leyen plant Zugriff auf private Ersparnisse
In einem bemerkenswerten Vorstoß, der die Alarmglocken bei Sparern und Vermögensbesitzern schrillen lassen dürfte, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Pläne für eine sogenannte "Spar- und Investitionsunion" (SIU) enthüllt. Was harmlos klingt, könnte sich als massiver Eingriff in die finanzielle Selbstbestimmung der europäischen Bürger entpuppen.
Brüssels Griff nach dem Sparbuch
Mit einer geradezu erschreckenden Selbstverständlichkeit verkündete von der Leyen ihre Absicht, private Ersparnisse in "dringend benötigte Investitionen umzuwandeln". Eine Formulierung, die aufhorchen lässt. Denn was bedeutet das konkret? Die Zahlen, die im Raum stehen, sind gewaltig: Etwa 10 Billionen Euro an privaten Ersparnissen schlummern derzeit auf europäischen Bankkonten - Geld, auf das die EU-Kommission nun offenbar ihre Finger legen möchte.
Zentralisierung der Macht in Brüssel
Besonders brisant: Die geplante SIU sieht eine weitreichende Übertragung nationaler Kompetenzen an die EU vor. Nationale Aufsichtsbehörden sollen entmachtet werden, während Brüssel die Kontrolle über die Kapitalmärkte an sich reißt. "Nationale Abweichungen" sollen gezielt identifiziert und unterbunden werden - ein kaum verhüllter Angriff auf die finanzpolitische Souveränität der Mitgliedsstaaten.
Der wahre Preis der "Investitionsunion"
Die EU-Kommission argumentiert mit einem angeblichen Investitionsbedarf von jährlich bis zu 800 Milliarden Euro bis 2030. Doch statt die wahren Ursachen der Investitionskrise anzugehen - etwa die ausufernde Bürokratie und überbordende Regulierung - greift man lieber nach dem Ersparten der Bürger.
Die Elite plant die Zukunft
Bezeichnend ist auch das Setting, in dem von der Leyen ihre Pläne präsentierte: Bei einem Treffen mit den Spitzen der EU-Institutionen, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der Präsident der Eurogruppe, Paschal Donohoe. Eine kleine, elitäre Runde plant also die Zukunft der Ersparnisse von Millionen Europäern.
"Europa hat alles, was es braucht, um im Wettbewerbsrennen die Führung zu übernehmen", verkündete von der Leyen vollmundig auf Twitter. Doch zu welchem Preis?
Die detaillierten Überwachungsmaßnahmen sollen im dritten Quartal 2026 vorgestellt werden. Bis dahin bleibt den Bürgern nur zu hoffen, dass sich ausreichend Widerstand gegen diese beispiellose Anmaßung formiert. Denn eines ist klar: Wer die Kontrolle über sein Erspartes aufgibt, verliert am Ende auch seine finanzielle Freiheit.
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