
Goldförderung am Limit – Die Suche nach dem Edelmetall wird zunehmend zur Herausforderung
Die Zeiten, in denen Goldvorkommen scheinbar unerschöpflich waren, scheinen sich dem Ende zuzuneigen. Wie der renommierte World Gold Council (WGC) unlängst verlauten ließ, stehen Bergbauunternehmen weltweit vor immer größeren Schwierigkeiten, neue Goldreserven zu entdecken und zu erschließen. Trotz der anspruchsvollen Lage bleibt die Nachfrage nach Gold jedoch auf einem konstant hohen Niveau.
China führt weiterhin die Goldproduktion an
Das Reich der Mitte behauptet seine Position als Spitzenreiter in der Goldförderung mit einer Produktion von 370 Tonnen im Jahr 2023. Dicht gefolgt von Australien und Russland, die jeweils 310 Tonnen des kostbaren Metalls förderten, zeigt sich jedoch ein bemerkenswerter Rückgang in der globalen Goldproduktion. Im Vergleich zum Vorjahr sank die weltweite Förderrate von 3.060 auf 3.000 Tonnen.
Weltweite Goldreserven und das Dilemma der Erschließung
Obwohl die bekannten Goldreserven der Welt laut USGS noch bei rund 59.000 Tonnen liegen, ist ein deutlicher Rückgang in der Goldförderung zu verzeichnen. Experten des WGC weisen darauf hin, dass die Minenproduktion seit 2016 ein Plateau erreicht hat und seither kein signifikantes Wachstum mehr zu beobachten ist. Die Herausforderungen für die Bergbauindustrie sind vielfältig und reichen von der aufwendigen Exploration bis hin zu langwierigen Genehmigungsverfahren.
Die ungebremste Nachfrage nach Gold
Ungeachtet der Produktionsrückgänge bleibt die weltweite Nachfrage nach Gold stark. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg die Gesamtnachfrage nach dem gelben Metall um 3 Prozent auf 1.238 Tonnen – das stärkste erste Quartal seit 2016. Zentralbanken trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei, indem sie ihre Goldreserven um weitere 290 Tonnen aufstockten. Auch die Investitionen in Barren und Münzen zeigten sich robust und die Nachfrage im Technologiebereich verzeichnete sogar ein Wachstum von 10 Prozent.
Recyceltes Gold – Ein unterschätzter Faktor
Der WGC-Jahresbericht hebt zudem die Bedeutung von recyceltem Gold hervor. Trotz des durchschnittlichen Rekordgoldpreises lag das recycelte Goldangebot im Jahr 2023 fast 30 Prozent unter dem Höchststand von 2009. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, doch vor allem die fehlenden Notverkäufe von altem Schmuck und das begrenzte Angebot an altem, kaputtem oder unerwünschtem Schmuck spielen eine Rolle.
Kritischer Ausblick und die Bedeutung für Anleger
Die aktuellen Entwicklungen auf dem Goldmarkt sollten Anleger aufhorchen lassen. Die Knappheit des Angebots bei gleichbleibend starker Nachfrage könnte langfristig zu einem weiteren Anstieg des Goldpreises führen. In Zeiten politischer Unsicherheiten und wirtschaftlicher Volatilität scheint Gold seine Rolle als sicherer Hafen zu festigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird, doch eines ist klar: Gold bleibt ein faszinierendes und begehrtes Element in der Welt der Finanzen und Investitionen.
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