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25.03.2025
13:32 Uhr

Grüne fordern umstrittene Sonderbefugnisse für Bundestagspolizei - Demokratische Grundrechte in Gefahr?

In einer bemerkenswerten Entwicklung, die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit staatlicher Kontrolle aufwirft, fordert die Grünen-Fraktion im Bundestag eine massive Ausweitung der Befugnisse der Bundestagspolizei. Die Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Dr. Irene Mihalic, nutzte die konstituierende Sitzung des neuen Bundestages für einen politisch höchst brisanten Vorstoß.

Demokratie schützen oder Machtmissbrauch?

Der von den Grünen gemeinsam mit der SPD eingebrachte Gesetzentwurf sieht eine deutliche Erweiterung der Kompetenzen der Bundestagspolizei vor. Besonders kritisch erscheint dabei die geplante Lockerung der örtlichen Zuständigkeit: Die Polizei soll künftig nicht mehr an die Parlamentsgebäude gebunden sein. Eine Entwicklung, die Verfassungsrechtler mit großer Sorge betrachten dürften.

Alterspräsident Gysi mahnt zur Mäßigung

Die aggressive Tonalität der Debatte wurde selbst dem erfahrenen Linken-Politiker Gregor Gysi zu viel. In seiner Rolle als Alterspräsident sah er sich gezwungen, Mihalic zur Mäßigung aufzurufen - ein in dieser Form äußerst ungewöhnlicher Vorgang, der die aufgeheizte Stimmung im Parlament deutlich widerspiegelt.

Fragwürdige Vermischung von Polizeiarbeit und Politik

Besonders bedenklich erscheint der Versuch, polizeiliche Befugnisse mit parteipolitischen Zielen zu verknüpfen. Die Grünen-Politikerin Mihalic spricht offen davon, dass das neue Gesetz speziell mit Blick auf eine bestimmte Oppositionspartei geschaffen werden soll - ein Vorgehen, das demokratische Grundprinzipien in Frage stellt.

Weitreichende Konsequenzen für das Parlament

Die Forderung nach einer umfassenden Geschäftsordnungsreform lässt weitere einschneidende Veränderungen im parlamentarischen Betrieb erwarten. Kritiker sehen darin den Versuch, unliebsame Opposition durch administrative Maßnahmen in ihrer Arbeit zu behindern - eine Entwicklung, die dem Grundgedanken der parlamentarischen Demokratie zuwiderlaufen könnte.

Die aktuelle Entwicklung wirft fundamentale Fragen auf: Wie weit darf der Staat bei der vermeintlichen Verteidigung der Demokratie gehen? Wann schlägt der Schutz demokratischer Institutionen in ihr Gegenteil um? Die kommenden Debatten um das neue Bundestagspolizeigesetz werden zeigen, ob das Parlament noch in der Lage ist, diese heikle Balance zu wahren.

Hinweis: Dieser Artikel gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar.

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