
Hendrik Streeck fordert umfassende Aufarbeitung der Corona-Zeit
Der Virologe Hendrik Streeck hat in seinem neuen Buch "Nachbeben. Die Pandemie, ihre Folgen und was wir daraus lernen können" eine tiefgehende Analyse der Corona-Zeit vorgenommen und fordert eine umfassende Aufarbeitung des Pandemiemanagements. Streeck betont, dass Wissenschaft kein autoritäres Belehrungsinstrument weniger Experten sei, sondern ein offener Diskurs, in dem verschiedene Stimmen und Positionen gehört werden müssten.
Unterschiedliche Ansätze der Virologen
In Deutschland prägten zwei Virologen maßgeblich die öffentliche Diskussion um den Virenausbruch: Professor Christian Drosten und Professor Hendrik Streeck. Während Drosten als rigoroser Virenjäger auftrat und drastische Maßnahmen forderte, äußerte Streeck leise Zweifel und kritisierte den dramatischen Aktionismus. Beide haben ihre Sichtweisen in Büchern festgehalten. Drosten fordert in seinem Werk eine noch stärkere WHO und schnellere Zulassungen für Impfstoffe, während Streeck das Pandemiemanagement scharf kritisiert.
Fehlendes Pandemiemanagement
Streeck bemängelt, dass es kein organisiertes Pandemiemanagement gegeben habe. Das Robert Koch-Institut (RKI) habe versagt, solide Daten zu erheben und erforderliche Feldarbeit zu leisten. Statt proaktiv zu handeln, habe das RKI die Pandemie lediglich verwaltet. Zudem habe das Institut nicht immer auf wissenschaftlicher Basis entschieden, sondern sich nach Vorgaben des Ministeriums gerichtet.
Kritik an der öffentlichen Kommunikation
Streeck kritisiert zudem die öffentliche Kommunikation während der Pandemie. Der Wissenschaftsjournalismus habe unterschiedliche Expertisen bewertet, statt sie vorzustellen, und die Komplexität des wissenschaftlichen Diskurses auf eine einzige Wahrheit reduziert. Besonders der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe zur Kommunikationsmisere beigetragen.
Fragwürdige Maßnahmen
Viele Maßnahmen, wie nächtliche Ausgangssperren und Masken im Freien, seien ohne wissenschaftliche Evidenz ergriffen worden. Eine Studie der Universitäten Stanford und Harvard habe gezeigt, dass der Nutzen der Maßnahmen nicht empirisch belegbar sei. Streeck führt zahlreiche Beispiele an, wie mit Zahlen getrickst wurde, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu belegen.
Verheerende Nebenwirkungen
Streeck weist auf die gravierenden sozialen, gesellschaftlichen, ökonomischen und psychischen Folgen der Maßnahmen hin. Der Schutz der vulnerablen Gruppen sei sträflich vernachlässigt worden. Die Alten und Schwachen seien die hauptsächlich zu schützenden Gruppen gewesen.
Fehlende Selbstkritik
Streeck selbst zeigt in seinem Buch jedoch keinen Hauch von Selbstkritik. Er verteidigt weiterhin die mRNA-Impfstoffe und lobt die Arbeit der STIKO. Allerdings weist er darauf hin, dass valide Daten über den Impfstatus nicht erhoben wurden und es eine hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Impfnebenwirkungen gebe.
Fazit und Ausblick
Hendrik Streeck fordert eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Zeit, um bei zukünftigen Pandemien die gemachten Fehler zu vermeiden. Er betont, dass es keine absolute Wahrheit in der Wissenschaft gebe und ein offener Diskurs notwendig sei. Sein Buch könnte als Bewerbungsschreiben für eine zukünftige politische Rolle interpretiert werden, da aus informierten Kreisen zu hören ist, dass Streeck als Gesundheitsminister einer kommenden CDU-Regierung gehandelt wird.
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