
Rumänien: Gegnerin von EU und NATO von Präsidentschaftswahlen ausgeschlossen
Das rumänische Verfassungsgericht hat eine umstrittene Entscheidung getroffen und die Politikerin Diana Šošoaca von der Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen ausgeschlossen. Grund für diese drastische Maßnahme ist ihre kritische Haltung gegenüber der Europäischen Union (EU) und der NATO. Diese Entscheidung wirft erhebliche Fragen zur Meinungsfreiheit und Demokratie in Rumänien auf.
Šošoacas politische Ansichten als Hindernis
Diana Šošoaca, Europaabgeordnete und Vorsitzende der Partei SOŠ Romania, wurde durch das Verfassungsgericht aufgrund ihrer politischen Ansichten disqualifiziert. Ihr Eintreten für Frieden und ihre Ablehnung der NATO und der EU wurden als „pro-russische Haltung“ diffamiert und als unvereinbar mit der rumänischen Verfassung dargestellt. Diese Entscheidung fiel mit einer Mehrheit von fünf zu vier Stimmen.
Verfassungsmäßige Begründung
Das Gericht argumentierte, dass Šošoaca aufgrund ihrer politischen Ansichten nicht in der Lage sei, den Verfassungsauftrag zur Wahrung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu erfüllen. „Der rumänische Präsident ist aufgrund seines Amtes ein Garant für Rechtsstaatlichkeit und verfassungsmäßige Demokratie“, so das Gericht. Diese Grundsätze zu leugnen, komme einer Ablehnung der Idee des Konstitutionalismus gleich.
Kritik und mögliche Konsequenzen
Kritiker der Entscheidung warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall. Sie argumentieren, dass die Disqualifizierung eines Kandidaten aufgrund seiner politischen Ansichten als ultimative Untergrabung der demokratischen Werte Rumäniens und als Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung angesehen werden muss. Diese Entscheidung könnte in Zukunft die Möglichkeit einschränken, dass EU-feindliche Kandidaten überhaupt für das Präsidentenamt kandidieren können.
Šošoacas Kontroversen
Šošoaca ist keine Unbekannte in der politischen Arena und hat sich bereits mehrfach mit ihrer offenen Rhetorik und ihren kontroversen Ansichten hervorgetan. Sie kritisierte unter anderem die Behandlung der rumänischen Minderheit in der Ukraine und die Mitgliedschaft Rumäniens in der NATO und der EU. Ihre jüngsten Aktionen im Europäischen Parlament, darunter ein Protest gegen die Impfstoff-Käufe der EU-Kommission, führten zu ihrem zeitweiligen Ausschluss aus den Plenarsitzungen.
Rumänien und die NATO
Rumänien ist aufgrund seiner geostrategischen Lage am Schwarzen Meer ein wichtiger Partner der NATO und beherbergt den größten US-Stützpunkt in der Region. Die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA und Rumänien wurde durch verschiedene Abkommen seit 2005 intensiviert, was Rumänien zu einem der wichtigsten Unterstützer der USA nahe dem Territorium der Russischen Föderation macht.
Die Entscheidung des rumänischen Verfassungsgerichts, Šošoaca von der Präsidentschaftskandidatur auszuschließen, zeigt einmal mehr die Spannungen zwischen nationalen politischen Ansichten und internationalen Bündnisverpflichtungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entscheidung auf die politische Landschaft Rumäniens und die zukünftigen Beziehungen zu EU und NATO auswirken wird.

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