
Steigender Anteil junger Männer mit konservativer Ausrichtung
Eine aktuelle Untersuchung der Shell-Jugendstudie zeigt, dass sich immer mehr junge Männer in Deutschland politisch „eher rechts“ verorten. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da sie einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren darstellt.
Deutlicher Anstieg seit 2019
Der Anteil der männlichen Jugendlichen, die sich politisch „rechts“ oder „eher rechts“ einordnen, ist seit 2019 signifikant gestiegen. Während vor fünf Jahren nur 16 Prozent der jungen Männer diese politische Ausrichtung angaben, sind es Anfang 2024 bereits ein Viertel. Dieser Trend ist ein klares Indiz für die zunehmende Unzufriedenheit und Verdrossenheit unter jungen Männern in Deutschland.
Stabile Entwicklung bei jungen Frauen
Im Gegensatz dazu bleibt die politische Ausrichtung junger Frauen relativ stabil. Der Anteil derjenigen, die sich politisch „rechts“ oder „eher rechts“ verorten, stieg nur geringfügig von zehn auf elf Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die politische Polarisierung insbesondere bei jungen Männern stärker ausgeprägt ist.
Keine pauschale Rechtsverschiebung
Die Forscher betonen jedoch, dass es keinen generellen Rechtsruck unter Jugendlichen gibt. Insgesamt verorten sich die Jugendlichen im Durchschnitt sogar „leicht links“. Dennoch zeigt die Studie, dass junge Menschen heute klarere politische Vorstellungen haben als noch vor fünf Jahren. Während 2019 noch 17 Prozent der jungen Männer angaben, nicht zu wissen, wo sie politisch stehen, sind es 2024 nur noch acht Prozent.
Vertrauen in Staat und Demokratie
Trotz der zunehmenden politischen Polarisierung bleibt das Vertrauen in Staat und Demokratie stabil. Die Studie zeigt jedoch, dass die junge Generation mit großen Sorgen konfrontiert ist. 80 Prozent der Befragten haben Angst vor einem Krieg in Europa, und viele sorgen sich um die wirtschaftliche Lage und eine mögliche Zunahme der Armut.
Einfluss aktueller politischer Ereignisse
Die jüngsten Wahlergebnisse in ostdeutschen Bundesländern und bei der Europawahl spiegeln diesen Trend wider. Besonders in Thüringen entschieden sich 35 Prozent der jungen Wähler zwischen 18 und 29 Jahren für die AfD. Diese Ergebnisse unterstreichen die wachsende politische Unzufriedenheit und den Wunsch nach Veränderung, insbesondere unter jungen Männern.
Insgesamt zeigt die Shell-Jugendstudie, dass die politische Landschaft in Deutschland im Wandel ist. Während die Mehrheit der Jugendlichen sich nach wie vor „leicht links“ verortet, wächst der Anteil derjenigen, die sich „eher rechts“ sehen, insbesondere unter jungen Männern. Diese Entwicklung sollte von der Politik ernst genommen werden, um die Anliegen und Sorgen dieser jungen Generation nicht zu ignorieren.

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