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03.04.2025
08:17 Uhr

Trumps Zoll-Offensive: EU droht mit Vergeltung - Grüne wollen Big Tech abstrafen

Die jüngste handelspolitische Eskalation durch Donald Trump versetzt die Weltwirtschaft in Aufruhr. Mit der Ankündigung drastischer Zollerhöhungen für nahezu alle Handelspartner hat der ehemalige US-Präsident einen regelrechten Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Reaktionen reichen von diplomatischer Zurückhaltung bis hin zu unverhohlenem Zorn - und könnten einen globalen Handelskrieg entfachen.

Von der Leyen warnt vor dramatischen Folgen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die angekündigten Zölle als "schweren Schlag für die Weltwirtschaft". Mit bemerkenswerter Deutlichkeit warnte sie vor den Konsequenzen: Steigende Lebensmittelpreise, teurere Medikamente und wachsende Transportkosten würden die Inflation weiter befeuern. Besonders bitter: Am härtesten träfe es ausgerechnet die wirtschaftlich schwächsten Bürger.

Grüne fordern harte Sanktionen gegen Tech-Giganten

Während die EU-Kommission noch auf Diplomatie setzt, werden aus dem Europaparlament bereits Rufe nach massiven Gegenschlägen laut. Besonders bemerkenswert: Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Rasmus Andresen, fordert gezielte Sanktionen gegen amerikanische Technologiekonzerne. Man müsse Trump und seine Silicon-Valley-Unterstützer wie Elon Musk und Mark Zuckerberg dort treffen, wo es wehtut - bei ihren Geschäftsmodellen.

Internationale Reaktionen zwischen Beschwichtigung und Kampfansage

Das internationale Echo auf Trumps Zoll-Offensive könnte unterschiedlicher kaum sein. Während Großbritannien und Australien zunächst auf Deeskalation setzen, kündigt Kanada bereits konkrete Vergeltungsmaßnahmen an. China reagiert erwartungsgemäß scharf und droht mit Gegenmaßnahmen. Besonders interessant: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die als Trumps bevorzugte Ansprechpartnerin in Europa gilt, kritisiert die Maßnahmen als "falsch" und warnt vor einem Handelskrieg.

Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Die Situation erinnert fatal an die handelspolitischen Verwerfungen während Trumps erster Amtszeit. Doch diesmal scheint die Eskalationsspirale noch gefährlicher. US-Finanzminister Scott Bessent warnte bereits eindringlich vor den Folgen möglicher Vergeltungszölle. Eine solche Reaktion würde unweigerlich zu einer weiteren Eskalation führen - mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie fragil das globale Handelssystem geworden ist. Während die etablierten Wirtschaftsmächte mit Zöllen und Gegenzöllen drohen, lachen sich die aufstrebenden Schwellenländer ins Fäustchen. Der Westen schwächt sich selbst - und spielt damit ausgerechnet jenen in die Hände, die schon lange auf seinen Niedergang wetten.

Fazit: Vernunft oder Vergeltung?

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich die Vernunft durchsetzt oder ob die Welt tatsächlich in einen verheerenden Handelskrieg schlittert. Die Zeichen stehen allerdings nicht gut. Zu verhärtet scheinen die Fronten, zu groß der politische Druck auf beiden Seiten des Atlantiks. Eine Entwicklung, die letztlich nur Verlierer kennen wird - außer vielleicht jene, die schon immer vom Niedergang der westlichen Wirtschaftsordnung profitieren wollten.

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