
Verbrenner-Aus in Deutschland: Porsche warnt vor Deindustrialisierung
Der Sportwagenbauer Porsche durchlebt aktuell schwierige Zeiten. Ein schwaches drittes Quartal 2024 hat die Bedenken hinsichtlich des geplanten Verbrenner-Verbots ab 2035 verstärkt. Porsche-Finanzchef Lutz Meschke zeichnet dabei ein düsteres Bild für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie.
Schwaches Quartal und düstere Prognosen
Die jüngsten Quartalszahlen haben gezeigt, dass Porsche im dritten Quartal 2024 einen spürbaren Umsatzrückgang hinnehmen musste. Laut Meschke sei dies ein Zeichen dafür, dass die Transformation hin zu Elektrofahrzeugen langsamer verlaufe als ursprünglich angenommen. Trotz dieser Herausforderungen hält Porsche an seinem Ziel fest, bis 2030 rund 80 Prozent seiner Fahrzeugflotte zu elektrifizieren.
Forderung an die Bundesregierung
Angesichts der angespannten Wirtschaftslage fordert Meschke die deutsche Bundesregierung auf, sich in Brüssel gegen das geplante Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 einzusetzen. Er befürchtet, dass ein solches Verbot zu einer Deindustrialisierung führen könnte, die Deutschland zum „Armenhaus in Europa“ machen würde. Diese drastische Prognose unterstreicht die Sorge um den sozialen Frieden in der Gesellschaft.
Auswirkungen auf Massenhersteller und Zulieferer
Besonders besorgt zeigt sich Meschke über die Auswirkungen auf Massenhersteller und Zulieferer. Der Chef des Stuttgarter Autozulieferers Mahle hatte bereits erklärt, dass das Verbrenner-Aus weitere Arbeitsplätze kosten könnte. Diese Entwicklung könnte die deutsche Wirtschaft erheblich schwächen und viele Familien in finanzielle Schwierigkeiten bringen.
Porsche hält an Prognose fest
Trotz der Herausforderungen und der schwachen Quartalszahlen hält Porsche an seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2024 fest. Meschke betonte, dass es in jedem Geschäftsjahr langsamere und schnellere Abschnitte gebe und zeigte sich optimistisch, dass das vierte Quartal wieder bessere Ergebnisse bringen werde.
Strategische Anpassungen
Um den Herausforderungen zu begegnen, plant Porsche, das Produktangebot und das Ökosystem zu überprüfen. Auch die Budgets und Kostenpositionen sollen unter die Lupe genommen werden. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, wie beispielsweise Mercedes-Benz, das seine Gewinnprognose nach unten korrigiert hat, zeigt sich Porsche entschlossen, an seinen Zielen festzuhalten.
Die aktuelle Debatte um das Verbrenner-Aus und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen zeigt einmal mehr, wie wichtig eine ausgewogene und durchdachte Industriepolitik ist. Die Bundesregierung ist nun gefordert, die Interessen der deutschen Automobilindustrie zu vertreten und Lösungen zu finden, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.

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