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10.02.2025
16:35 Uhr

Energiepolitisches Chaos: LNG-Terminal vor Rügen in der Krise - Privater Betreiber zieht die Reißleine

In einem für die deutsche Energiepolitik bezeichnenden Vorgang hat die Deutsche Regas den Chartervertrag für eines ihrer LNG-Terminalschiffe vor der Küste Rügens gekündigt. Diese Entwicklung wirft ein grelles Licht auf die chaotische Energiepolitik der Bundesregierung und deren fragwürdige Preisgestaltung im LNG-Sektor.

Staatliche Preispolitik treibt privaten Betreiber in die Enge

Der geschäftsführende Gesellschafter der Deutschen Regas, Ingo Wagner, sah sich gezwungen, den Vertrag für das Terminalschiff "Energos Power" aufzukündigen. Als Hauptgrund nannte er die "ruinöse" Preispolitik der staatlichen Betreibergesellschaft Deutsche Energy Terminal (DET). Diese würde durch nicht marktgerechte Preisgestaltung den Wettbewerb massiv verzerren - ein weiteres Beispiel dafür, wie staatliche Eingriffe private Initiative im Keim ersticken.

Ideologiegetriebene Energiepolitik auf dem Prüfstand

Die Situation offenbart die tiefgreifenden Probleme der deutschen Energiepolitik. Während die Bundesregierung einerseits private Investitionen im Energiesektor fordert, unterminiert sie andererseits durch staatliche Preismanipulationen die Wirtschaftlichkeit privater Betreiber. Die Deutsche Regas betreibt als einziger privatwirtschaftlicher Akteur ein LNG-Terminal in Deutschland - ein Leuchtturmprojekt, das nun durch staatliche Intervention gefährdet wird.

Tourismus contra Versorgungssicherheit

Die Gemeinde Binz auf Rügen warnt seit langem vor erheblichen Schäden für Tourismus, Natur und Klima durch das Terminal. Diese Bedenken werden vom Bundeswirtschaftsministerium jedoch mit dem Verweis auf die Bedeutung für die Gasversorgung Ostdeutschlands beiseite gewischt - ein typisches Muster der aktuellen Politik, die lokale Interessen den ideologisch geprägten Großprojekten unterordnet.

"Im Falle eines Versorgungsengpasses kann zu jedem Zeitpunkt eine sofortige Lösung gefunden werden", versichert Regas-Chef Wagner - eine Aussage, die die Notwendigkeit des umstrittenen Terminals grundsätzlich in Frage stellt.

Fazit: Staatliche Überregulierung schadet der Energiesicherheit

Der Fall zeigt exemplarisch, wie überbordende staatliche Eingriffe und mangelndes Vertrauen in marktwirtschaftliche Mechanismen die Energieversorgung Deutschlands gefährden. Statt privaten Unternehmen Steine in den Weg zu legen, wäre eine Politik der freien Preisbildung und des fairen Wettbewerbs dringend geboten. Die aktuelle Entwicklung lässt jedoch befürchten, dass ideologische Vorgaben weiterhin über wirtschaftliche Vernunft triumphieren werden.

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