
Goldminenaktien im Höhenflug: Traditionelle Bergbauunternehmen überraschen mit solider Performance
Die Goldminenbranche, die in der Vergangenheit oft für ihre verschwenderische Kapitalallokation kritisiert wurde, erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Die Aktienkurse der führenden Unternehmen Newmont und Barrick Gold verzeichnen beeindruckende Zuwächse von 25 beziehungsweise 20 Prozent - und übertreffen damit sogar den ohnehin schon starken Anstieg des Goldpreises von 18 Prozent seit Jahresbeginn.
Paradigmenwechsel in der Goldminenbranche
Diese Entwicklung markiert einen deutlichen Bruch mit der Vergangenheit. In den zurückliegenden fünf Jahren gelang es den Minenbetreibern kaum, vom steigenden Goldpreis zu profitieren. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Die Branche profitiert aktuell von zwei wesentlichen Faktoren: Zum einen sind die Kostenstrukturen deutlich stabiler geworden, nachdem die durch Corona verursachten Lieferkettenprobleme und die allgemeine Kosteninflation überwunden wurden.
Neue Strategie: Vorsichtige Expansion statt waghalsiger Übernahmen
Zum anderen haben die Unternehmen offenbar aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Statt sich in riskante Großprojekte zu stürzen, setzen sie nun auf kleinere, strategisch klügere Übernahmen in politisch stabilen Regionen. Ein Beispiel dafür ist Gold Fields' Übernahmeversuch von Gold Road für 2,1 Milliarden Dollar oder der erfolgreiche Kauf des kanadischen Unternehmens Osisko für 1,5 Milliarden US-Dollar.
Aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik im Fokus
Die verbesserte operative Performance schlägt sich auch in einer aktionärsfreundlicheren Ausschüttungspolitik nieder. TD Securities prognostiziert für Barrick und Newmont Free-Cashflow-Renditen von 9,5 beziehungsweise 7,5 Prozent für das laufende Jahr. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung bei Kinross Gold: Der kanadische Minenbetreiber konnte seinen freien Cashflow auf 1,3 Milliarden Dollar verdoppeln und setzt sein Programm von Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen fort.
Positive Aussichten trotz verbleibender Risiken
Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen: Barrick kämpft weiterhin mit politischen Schwierigkeiten in Mali, während Newmont die Integration der 18-Milliarden-Dollar-Übernahme von Newcrest verdauen muss. Die jüngsten Quartalsergebnisse stimmen jedoch optimistisch - viele Unternehmen übertrafen sowohl die Analystenschätzungen als auch ihre eigenen Produktionsziele.
Die aktuelle Entwicklung könnte den lang ersehnten Wendepunkt für die Branche markieren. Nach Jahren der Unterperformance scheinen die Goldminenbetreiber endlich in der Lage zu sein, vom steigenden Goldpreis nachhaltig zu profitieren und ihre Aktionäre angemessen am Erfolg zu beteiligen.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eine sorgfältige eigene Recherche durchführen. Eine Investition in Minenaktien ist mit erheblichen Risiken verbunden.
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