
KI-Euphorie an den Börsen: Droht ein neuer Dotcom-Crash?
Die Geschichte scheint sich zu wiederholen: Eine bahnbrechende Technologie elektrisiert die Finanzmärkte, Anleger verfallen in einen regelrechten Kaufrausch und die Aktienkurse schießen durch die Decke. Was sich aktuell im Bereich der Künstlichen Intelligenz abspielt, weckt beunruhigende Erinnerungen an die Dotcom-Blase der späten 1990er Jahre.
Die beängstigenden Parallelen zur Jahrtausendwende
Der aktuelle Höhenflug der Technologiewerte lässt selbst erfahrene Börsianer den Atem anhalten. Seit Oktober 2022 ist der S&P 500 um satte 72% gestiegen, während der technologielastige Nasdaq 100 sogar ein Plus von 111% verzeichnete. Doch die ersten Risse im Fundament werden bereits sichtbar - der Nasdaq 100 hat seit seinem jüngsten Höchststand bereits mehr als 14% eingebüßt.
Die gefährliche Gier der Anleger
Der milliardenschwere Risikokapitalgeber Vinod Khosla bringt es auf den Punkt: "Investoren haben zwei Emotionen: Angst und Gier. Ich glaube, wir sind von der Angst zur Gier übergegangen." Diese Gier manifestiert sich in teilweise absurden Bewertungen, die jeglicher fundamentalen Grundlage entbehren - ein klassisches Warnsignal für eine sich aufblähende Spekulationsblase.
Warum diesmal alles anders sein könnte
Allerdings gibt es auch gewichtige Unterschiede zur Dotcom-Ära. Anders als die häufig substanzlosen Internet-Startups der Jahrtausendwende wird der aktuelle KI-Boom von den profitabelsten Unternehmen der Welt getragen. Die "Magnificent Seven" - Alphabet, Amazon, Apple, Tesla, Meta, Microsoft und Nvidia - verfügen über massive Cashflows und investieren Hunderte Milliarden in die Entwicklung ihrer KI-Fähigkeiten.
Die Warnung aus dem Reich der Mitte
Dass die vermeintliche Unverwundbarkeit der Tech-Giganten dennoch auf tönernen Füßen steht, zeigte kürzlich das Beispiel des chinesischen Chatbots DeepSeek. Seine Enthüllung löste einen regelrechten Ausverkauf bei Nvidia aus - ein deutliches Warnsignal, dass die Vorherrschaft im KI-Sektor keineswegs zementiert ist.
Fazit: Geschichte wiederholt sich nicht - sie reimt sich
Die aktuelle Situation an den Aktienmärkten mahnt zur Vorsicht. Auch wenn die fundamentalen Voraussetzungen heute besser sein mögen als zur Jahrtausendwende - die menschliche Psychologie hat sich nicht verändert. Gier und Euphorie können auch die solidesten Geschäftsmodelle in gefährliche Höhen treiben. Kluge Anleger sollten die historischen Parallelen zur Dotcom-Ära sehr ernst nehmen und ihr Portfolio entsprechend absichern.
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