
Öffentlich-rechtlicher Skandal: RBB-Intendantin muss sich bei Grünen-Politiker entschuldigen
In einer bemerkenswerten Wendung der Ereignisse sieht sich die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) gezwungen, beim Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar Abbitte zu leisten. Der Fall wirft ein bezeichnendes Licht auf die Qualität der Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, für den Bürger jährlich Milliarden an Gebühren entrichten müssen.
Schwerwiegende journalistische Verfehlungen beim RBB
Die RBB-Intendantin Ulrike Demmer zeigte sich in einer Sondersitzung des Rundfunkrats "sehr betroffen" über die Vorfälle. Der Sender hätte bei seiner Berichterstattung über den Grünen-Politiker fundamentale journalistische Grundsätze missachtet. Eine unabhängige Kommission solle nun die Fehler in der Berichterstattung und Recherche aufklären - ein Vorgang, der an die zahlreichen Skandale beim Schwestersender NDR erinnert.
Gefälschte Szenen und ungeprüfte Quellen
Besonders pikant: In der "rbb24 Abendschau" vom 31. Dezember wurde dem ahnungslosen Publikum eine nachgestellte Szene präsentiert, die ein Treffen zwischen dem Rechercheteam und einer angeblich betroffenen Frau zeigen sollte. Dieses Treffen hätte jedoch nie stattgefunden. Ein weiterer schwerer Fehler sei die mangelhafte Überprüfung einer zentralen Zeugin gewesen.
"Es geht um die Glaubwürdigkeit und die journalistische Integrität des Senders", beteuerte Demmer. "Wir haben keinen größeren Wert, den wir verteidigen können."
Mögliche politische Intrige im Hintergrund
Der Fall könnte noch eine brisante politische Dimension bekommen. Es verdichten sich die Hinweise, dass eine ehemalige Grünen-Politikerin in eine mögliche Intrige gegen Gelbhaar verwickelt sein könnte. Mehrere Strafanzeigen wurden bereits gestellt. Die Vorwürfe gegen den Politiker, die der RBB zunächst prominent platzierte, stellten sich teilweise als unwahr heraus.
Vertrauenskrise im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Diese Affäre reiht sich nahtlos ein in eine Serie von Skandalen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Nach den Vorkommnissen beim RBB unter der früheren Intendantin Patricia Schlesinger und den Verwerfungen beim NDR stellt sich erneut die Frage nach der Qualitätssicherung im gebührenfinanzierten Rundfunk. Der Fall Gelbhaar zeigt einmal mehr, dass grundlegende Recherche-Standards offenbar nicht eingehalten wurden.
Für den Gebührenzahler bleibt ein schaler Beigeschmack: Während er monatlich seinen Rundfunkbeitrag entrichten muss, scheinen elementare journalistische Grundsätze wie die sorgfältige Überprüfung von Quellen beim RBB keine Selbstverständlichkeit zu sein. Die angekündigte Aufklärungskommission wird zeigen müssen, ob der Sender aus diesem Debakel die richtigen Lehren zieht.
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