
Panama wendet sich von China ab: Kehrtwende in der "Belt and Road"-Initiative
In einer überraschenden diplomatischen Wendung hat Panamas Präsident José Raúl Mulino angekündigt, dass sein Land die Vereinbarung mit China über die Teilnahme an der "Belt and Road"-Initiative nicht verlängern werde. Diese Entscheidung fiel nach einem wegweisenden Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio, bei dem die amerikanische Seite deutliche Worte fand.
USA erhöht Druck auf Panama
Die Vereinigten Staaten hatten zuletzt unmissverständlich ihre Bedenken über den wachsenden chinesischen Einfluss auf die strategisch wichtige Wasserstraße zum Ausdruck gebracht. US-Außenminister Rubio machte während seines Besuchs deutlich, dass die aktuelle Situation aus amerikanischer Sicht "inakzeptabel" sei und drohte mit Konsequenzen, sollte keine Änderung eintreten.
Chinesische Expansion im Panamakanal
Besonders kritisch sehen die USA die Kontrolle der Häfen an beiden Enden des Kanals durch das Hongkonger Unternehmen Hutchison Ports PPC. Auch wenn es sich formal um ein privates Unternehmen handelt, bestehen ernsthafte Bedenken hinsichtlich des möglichen Einflusses der kommunistischen Führung in Peking.
Die Souveränität über den Kanal steht nicht in Frage
Systematische Einflussnahme Pekings
Die chinesische Strategie in Panama folgt einem erkennbaren Muster: Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Taiwan im Jahr 2017 hatte China systematisch seinen Einfluss ausgebaut. Der umstrittene Technologiekonzern Huawei errichtete ein Vertriebszentrum, während chinesische Staatsunternehmen lukrative Infrastrukturprojekte an Land zogen.
Amerikas historische Rolle
Der 82 Kilometer lange Kanal, der Atlantik und Pazifik verbindet, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den USA erbaut und erst 1999 an Panama übergeben. Die Vereinbarungen aus dem Jahr 1977 sichern den USA jedoch weiterhin besondere Rechte zu - einschließlich der Option, militärisch einzugreifen, falls die Neutralität der Wasserstraße gefährdet sein sollte.
Geopolitische Implikationen
Diese Entwicklung reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen für Chinas globale Expansionsstrategie. Während die kommunistische Führung in Peking versucht, durch die "Belt and Road"-Initiative ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss auszuweiten, wächst der Widerstand in vielen Ländern. Die Entscheidung Panamas könnte dabei als Präzedenzfall für andere Nationen dienen, die ihre Beziehungen zu China überdenken.
Die Ankündigung Panamas zeigt deutlich, dass das Land seine strategischen Partnerschaften neu ausrichtet und dabei den traditionellen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten wieder mehr Gewicht einräumt. Diese Entwicklung dürfte in Washington mit Erleichterung aufgenommen werden, während sie in Peking für Verstimmung sorgen könnte.
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