Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
150.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
03.02.2025
06:49 Uhr

Panama wendet sich von China ab: Kehrtwende in der "Belt and Road"-Initiative

In einer überraschenden diplomatischen Wendung hat Panamas Präsident José Raúl Mulino angekündigt, dass sein Land die Vereinbarung mit China über die Teilnahme an der "Belt and Road"-Initiative nicht verlängern werde. Diese Entscheidung fiel nach einem wegweisenden Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio, bei dem die amerikanische Seite deutliche Worte fand.

USA erhöht Druck auf Panama

Die Vereinigten Staaten hatten zuletzt unmissverständlich ihre Bedenken über den wachsenden chinesischen Einfluss auf die strategisch wichtige Wasserstraße zum Ausdruck gebracht. US-Außenminister Rubio machte während seines Besuchs deutlich, dass die aktuelle Situation aus amerikanischer Sicht "inakzeptabel" sei und drohte mit Konsequenzen, sollte keine Änderung eintreten.

Chinesische Expansion im Panamakanal

Besonders kritisch sehen die USA die Kontrolle der Häfen an beiden Enden des Kanals durch das Hongkonger Unternehmen Hutchison Ports PPC. Auch wenn es sich formal um ein privates Unternehmen handelt, bestehen ernsthafte Bedenken hinsichtlich des möglichen Einflusses der kommunistischen Führung in Peking.

Die Souveränität über den Kanal steht nicht in Frage

Systematische Einflussnahme Pekings

Die chinesische Strategie in Panama folgt einem erkennbaren Muster: Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Taiwan im Jahr 2017 hatte China systematisch seinen Einfluss ausgebaut. Der umstrittene Technologiekonzern Huawei errichtete ein Vertriebszentrum, während chinesische Staatsunternehmen lukrative Infrastrukturprojekte an Land zogen.

Amerikas historische Rolle

Der 82 Kilometer lange Kanal, der Atlantik und Pazifik verbindet, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den USA erbaut und erst 1999 an Panama übergeben. Die Vereinbarungen aus dem Jahr 1977 sichern den USA jedoch weiterhin besondere Rechte zu - einschließlich der Option, militärisch einzugreifen, falls die Neutralität der Wasserstraße gefährdet sein sollte.

Geopolitische Implikationen

Diese Entwicklung reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen für Chinas globale Expansionsstrategie. Während die kommunistische Führung in Peking versucht, durch die "Belt and Road"-Initiative ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss auszuweiten, wächst der Widerstand in vielen Ländern. Die Entscheidung Panamas könnte dabei als Präzedenzfall für andere Nationen dienen, die ihre Beziehungen zu China überdenken.

Die Ankündigung Panamas zeigt deutlich, dass das Land seine strategischen Partnerschaften neu ausrichtet und dabei den traditionellen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten wieder mehr Gewicht einräumt. Diese Entwicklung dürfte in Washington mit Erleichterung aufgenommen werden, während sie in Peking für Verstimmung sorgen könnte.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“