
Republikaner fordern Ende der Verfahren gegen Trump nach Wahlsieg
Nach dem überraschenden Sieg von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2024 steht das US-Justizministerium unter erheblichem Druck, die laufenden strafrechtlichen Verfahren gegen den zukünftigen Präsidenten einzustellen. Mehrere prominente Republikaner fordern, dass die Justiz den neuen Präsidenten nicht weiter juristisch verfolgt.
Tradition der Immunität
Das Büro des Sonderermittlers Jack Smith verwies auf die lange Tradition des US-Justizministeriums, amtierende Präsidenten nicht strafrechtlich zu belangen. Diese Praxis soll sicherstellen, dass die Exekutive ihre verfassungsmäßigen Pflichten ohne juristische Eingriffe erfüllen kann. Angesichts der aktuellen Situation wird diese Tradition erneut in den Fokus gerückt.
Historische Präzedenzfälle
Peter Carr, Sprecher des Sonderermittlers, verwies auf ein Memo des Justizministeriums aus dem Jahr 2000. Darin heißt es, dass eine Anklage oder strafrechtliche Verfolgung eines amtierenden Präsidenten die Fähigkeit der Exekutive, ihre verfassungsmäßig zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen, verfassungswidrig beeinträchtigen würde. Diese historische Perspektive wird nun von den Republikanern als Argument genutzt, um die laufenden Verfahren gegen Trump zu beenden.
Politische Forderungen
Nach Trumps Wahlsieg am 5. November forderten mehrere prominente Republikaner, darunter der Fraktionsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Steve Scalise, und der Senator Lindsey Graham, die sofortige Einstellung der Verfahren. Scalise erklärte auf der Plattform X, dass „der Missbrauch des Justizsystems ein Ende haben muss“ und forderte Generalstaatsanwalt Merrick Garland sowie die Staatsanwälte Alvin Bragg und Fani Willis auf, die politisch motivierten Prozesse gegen Trump unverzüglich einzustellen.
Stimmen aus der Vergangenheit
Bill Barr, der unter Trump als Generalstaatsanwalt diente und inzwischen zu einem seiner prominentesten Kritiker geworden ist, äußerte sich ähnlich in einem Interview mit „Fox News“. Er forderte, dass die laufenden juristischen Manöver gegen Trump eingestellt werden sollten, um das Land und die neue Regierung nicht von den anstehenden Aufgaben abzulenken.
Rechtliche Unklarheiten
Ob Trump nach seinem Wahlsieg überhaupt eine Strafe erhalten wird, bleibt unklar. Der Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass Präsidenten eine gewisse Immunität vor Strafverfolgung für offizielle Handlungen genießen. Es bleibt abzuwarten, wie Richter Juan Merchan nach der Wahl entscheiden wird. Diese Entscheidung könnte von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf des Verfahrens sein und potenziell Auswirkungen auf die politische und rechtliche Zukunft Trumps haben.
Weitere laufende Verfahren
Zusätzlich zu den Verfahren in New York und Georgia sieht sich Trump in Washington zwei Bundesverfahren gegenüber, die sich auf sein Verhalten nach der Wahl 2020 und die Ereignisse am 6. Januar 2021 im Kapitol beziehen. Diese Verfahren sind derzeit ausgesetzt, da Trump und mehrere Mitangeklagte Berufung gegen die Entscheidung eines Richters eingelegt haben.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische und rechtliche Lage in den kommenden Wochen entwickeln wird. Eines ist jedoch klar: Die Forderungen nach einem Ende der Verfahren gegen Trump werden immer lauter und könnten die politische Landschaft der USA nachhaltig beeinflussen.
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