
Dramatische Krise im Einzelhandel: Insolvenzwelle rollt auf Deutschland zu
Umsatzeinbruch und düstere Prognosen
Der deutsche Einzelhandel steckt in einer tiefen Krise. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verzeichnete die Branche im November einen realen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Besonders betroffen war der Online- und Versandhandel mit einem Minus von 2,4 Prozent.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat angesichts dieser Entwicklung seine Prognose für 2024 drastisch nach unten korrigiert. Statt des ursprünglich erwarteten Wachstums von 3,5 Prozent wird nun lediglich ein nominales Plus von 1,3 Prozent erwartet - real bedeutet dies eine Stagnation.
Kaufzurückhaltung und explodierende Energiekosten
Die anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher belastet den Handel schwer. Obwohl sich die Inflation im Euroraum auf 2,3 Prozent abgeschwächt hat, bleiben die hohen Lebenshaltungskosten eine große Herausforderung für viele Haushalte.
80 Prozent der Händler gehen davon aus, dass sich das zögerliche Kaufverhalten auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.
Zusätzlich belasten die stark gestiegenen Energiekosten die Unternehmen. Die ideologisch getriebene "grüne Transformation" hat die Strompreise in die Höhe getrieben. Ein Beispiel: Am 6. November 2024 stiegen die Strompreise an der Leipziger Strombörse EEX zeitweise auf über 800 Euro pro Megawattstunde - eine direkte Folge der wetterabhängigen und ineffizienten erneuerbaren Energien.
Bekannte Handelsketten in der Krise
Die Auswirkungen der Krise zeigen sich bereits deutlich:
- Esprit schließt alle 56 Filialen in Deutschland bis Ende 2024
- Depot macht mindestens 27 Filialen dicht
- GameStop zieht sich komplett aus Deutschland zurück
- Kodi beantragt Schutzschirmverfahren
- Tegut plant Filialschließungen
Lösungsansätze für die Krise
Um den Einzelhandel zu retten, sind dringend Maßnahmen erforderlich:
- Deutliche Senkung der Energiekosten durch Überarbeitung der verfehlten Energiepolitik
- Massiver Bürokratieabbau zur Entlastung der Unternehmen
- Zinsgünstige Kredite und gezielte Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen
- Wettbewerbsfähiges Steuersystem statt weiterer Belastungen
Die Allianz Trade prognostiziert für 2024 einen Anstieg der Firmeninsolvenzen um 21 Prozent auf etwa 21.500 Fälle. Besonders alarmierend: Allein im ersten Halbjahr 2024 meldeten bereits 40 Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro Insolvenz an - der höchste Wert seit 2015.
Ohne schnelles politisches Handeln und eine Abkehr von ideologisch getriebenen Maßnahmen droht dem deutschen Einzelhandel ein beispielloser Kahlschlag mit weitreichenden Folgen für Arbeitsplätze und Innenstädte.
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