
Argentiniens Präsident Milei rechnet in Davos mit der woken Agenda ab
Mit einer flammenden Rede, die einem politischen Donnerschlag gleichkam, hat der argentinische Präsident Javier Milei auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die versammelte Elite aufgerüttelt. In seiner bemerkenswerten 30-minütigen Ansprache prangerte er schonungslos die seiner Meinung nach verheerenden Auswirkungen der woken Ideologie auf die westliche Zivilisation an.
Der Kampf gegen den "mentalen Virus"
Mit scharfer Rhetorik bezeichnete Milei den Wokeismus als "mentalen Virus" und "Pandemie unserer Zeit". Anders als im Vorjahr stehe er mit dieser Einschätzung nicht mehr allein da. Namhafte Unterstützer wie Donald Trump, Giorgia Meloni und Viktor Orbán teilten mittlerweile seine Sichtweise. Die einstige Dominanz linker Ideologien in Politik, Bildung und Medien zeige erste Risse.
Kritik an der westlichen Selbstgeißelung
Besonders scharf kritisierte der argentinische Staatschef die selbstzerstörerischen Tendenzen des Westens. Die aktuelle Migrationspolitik sei von einem fehlgeleiteten Schuldkomplex getrieben. Der Westen würde sich als Wurzel allen Übels betrachten und zur vermeintlichen Erlösung seine Grenzen für jedermann öffnen. Kritiker dieser Politik würden reflexartig als Fremdenfeinde diffamiert.
Warnung vor gesellschaftlicher Degeneration
Mit besonderem Nachdruck warnte Milei vor den Auswirkungen der Gender-Ideologie. Er bezeichnete es als Form des Kindesmissbrauchs, wenn gesunde Kinder durch Hormone und operative Eingriffe körperlich verändert würden. Solange diese "fürchterliche Ideologie" nicht aus Kultur, Institutionen und Gesetzen verbannt werde, könne die westliche Zivilisation nicht zum Pfad des Fortschritts zurückkehren.
"Es ist unsere moralische Pflicht und historische Verantwortung, das ideologische Gerüst des krankhaften Wokeismus zu zerstören."
Rückkehr zu liberalen Grundwerten
Milei untermauerte seine Argumentation mit historischen Fakten: Die Wertschätzung des Eigentums und der individuellen Freiheit hätten seit dem 19. Jahrhundert zu einer Verzwanzigfachung des Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts geführt - und das bei einer Verachtfachung der Weltbevölkerung. Diese beeindruckende Entwicklung sei nur durch klassisch liberale Werte möglich gewesen.
Seine leidenschaftliche Rede schloss der argentinische Präsident mit einem eindringlichen Appell an die Wirtschafts- und Politikelite: Sie mögen erkennen, dass die woke Ideologie unter ihrer eigenen Last zusammenbreche. Mit dem kämpferischen Ausruf "Es lebe die Freiheit, verdammt!" setzte er ein unmissverständliches Ausrufezeichen hinter seine bemerkenswerte Brandrede gegen den Zeitgeist.

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