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Energie - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker

17.10.2024
06:03 Uhr

Milliarden-Betrug im EU-Haushalt: Ein Skandal ohnegleichen

Während die Schulden der EU neue Rekordhöhen erreichen, warnt der Europäische Rechnungshof vor einer besorgniserregenden Fehlerquote bei den EU-Ausgaben, die 2023 auf 5,6 Prozent gestiegen ist. Besonders alarmierend sind 20 Fälle von vermutetem Betrug, die an OLAF gemeldet wurden. Zudem kritisieren die Prüfer Systemmängel und fehlerhafte Zahlungen aus dem Corona-Aufbaufonds. Die Schulden der EU haben sich durch Anleihen für den Corona-Wiederaufbaufonds innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Hohe Inflation und finanzielle Belastungen durch den Ukraine-Krieg verschärfen die Situation weiter. Trotz Erfolgsmeldungen der EU-Kommission bleibt die massive Verschuldung und Misswirtschaft ein zentrales Problem, das dringend bessere Kontrollmechanismen erfordert.
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17.10.2024
06:02 Uhr

Amazon setzt auf Atomenergie zur Deckung des steigenden Strombedarfs durch KI

Amazon hat angekündigt, bedeutende Investitionen in die Entwicklung kleiner modularer Atomreaktoren (Small Modular Reactors – SMR) zu tätigen, um den steigenden Strombedarf durch Künstliche Intelligenz (KI) zu decken. In Zusammenarbeit mit drei Energieunternehmen sollen im Bundesstaat Washington vier neue Kernreaktoren gebaut werden, die Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen und bis zu 960 Megawatt Strom erzeugen sollen. Kernenergie wird als kohlenstofffreie und skalierbare Energiequelle betrachtet, weshalb sie für Amazon ein wichtiger Investitionsbereich ist. Andere Technologiekonzerne wie Google und Microsoft verfolgen ähnliche Ansätze, wobei Google auf neuartige Reaktoren und Microsoft auf klassische Atomkraftwerke setzt. Trotz der Herausforderungen und der noch in den Kinderschuhen steckenden SMR-Technologie sehen Experten großes Potenzial in dieser Technologie zur Deckung des steigenden Energiebedarfs und Reduzierung der CO2-Emissionen. Die Entscheidung zeigt, dass die Klimakrise und der Energiebedarf durch KI-Unternehmen dazu zwingen, auf bewährte Energiequellen zurückzugreifen, während die deutsche Bundesregierung sich von der Atomenergie abgewandt hat.
17.10.2024
05:55 Uhr

DIW-Studie: EZB-Fehler trieben Inflation in die Höhe

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) durch ihre zögerliche Geldpolitik die Inflation in der Eurozone stark ansteigen ließ. Im August 2022 erreichte die Inflationsrate über zehn Prozent, während sie bei einem frühzeitigen Eingreifen der EZB auf maximal drei Prozent begrenzt werden könnte. Die DIW-Studie kritisiert, dass die EZB trotz des Anstiegs der Inflation seit Mitte 2021 lange Zeit keine Zinsanhebung vornahm. Während der Corona-Pandemie wurde die Geldmenge massiv ausgeweitet, was zusätzlich zur Inflation beitrug. Die EZB habe durch höhere Zinsen ein klareres Bekenntnis zur Inflationsbekämpfung abgeben können. Frankreich und Deutschland drängen nun auf eine raschere Zinssenkung, um ihre Wirtschaften zu entlasten.
16.10.2024
19:57 Uhr

USA gewähren Ukraine weitere Militärhilfen in Millionenhöhe

Inmitten des anhaltenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland haben die Vereinigten Staaten erneut ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigt. US-Präsident Joe Biden sicherte dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere Militärhilfen im Wert von 425 Millionen Dollar zu, die unter anderem zusätzliche Luftabwehrkapazitäten und gepanzerte Fahrzeuge umfassen. Diese Maßnahmen sollen die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine erheblich stärken. Im November wird ein virtuelles Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe stattfinden, um die Unterstützung weiter zu koordinieren. Die erneute Zusage wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf, könnte aber als notwendiger Schritt gesehen werden, um die Souveränität der Ukraine zu wahren. Die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine haben sich seit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 intensiviert, und die jüngste Zusage unterstreicht die Entschlossenheit der USA, ihre Verbündeten in Osteuropa zu stärken.
16.10.2024
19:57 Uhr

Industriegipfel im Kanzleramt: BDI fordert konkrete Maßnahmen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt den für Oktober geplanten Industriegipfel im Kanzleramt, bei dem Bundeskanzler Olaf Scholz eine neue industriepolitische Agenda vorstellen will. BDI-Präsident Siegfried Russwurm betont die Bereitschaft seines Verbandes, die Bundesregierung mit Wirtschaftsexpertise zu unterstützen. Russwurm fordert, dass den Ankündigungen nun konkrete Maßnahmen folgen müssen, insbesondere in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Energiepreise, Rohstoffabhängigkeit, Ladeinfrastruktur und umweltfreundliche Kraftstoffe. Er verlangt entschlossenes Handeln der Bundesregierung und einen neuen europäischen Wachstumsplan. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung die nötige Entschlossenheit zeigt, um die geforderten Maßnahmen umzusetzen. Der geplante Industriegipfel könnte ein entscheidender Schritt für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie sein, sofern konkrete Ergebnisse erzielt werden.
16.10.2024
18:15 Uhr

Weltbank-Präsident warnt vor massiver Migrationswelle: 800 Millionen Menschen könnten betroffen sein

Auf der Hamburg Sustainability Conference warnte Weltbank-Präsident Ajay Banga vor einer massiven Migrationsbewegung aus dem Globalen Süden, da in den nächsten 15 Jahren etwa 1,2 Milliarden junge Menschen Arbeit suchen werden, aber nur 400 Millionen Jobs verfügbar sind. Diese Diskrepanz könnte zu erheblichen Fluchtbewegungen in den globalen Norden führen. Premierministerin Mia Mottley forderte ein neues globales Finanzsystem, um Migration zu kontrollieren. Bundeskanzler Olaf Scholz betonte die Notwendigkeit, den Globalen Süden stärker in das Wirtschaftswachstum einzubinden. Experten sind uneinig über die Realisierbarkeit der prognostizierten Migrationswelle. Eine bessere Entwicklung der Herkunftsländer könnte sogar zu mehr Migration führen, da sie diese erleichtert.
16.10.2024
16:05 Uhr

Chinesische Elektrofahrzeuge trotzen hohen Zöllen auf der Kanton-Messe

Obwohl westliche Zölle auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge Besorgnis erregen, bleibt das Interesse an neuen Modellen bei der Eröffnung der Kanton-Messe hoch. Die Stände der Exporteure im neuen Energiesektor sind die Hauptattraktionen, und über 147.000 registrierte ausländische Käufer strömen zu den Ausstellungen für neue Energiefahrzeuge und grüne Technologien. Trotz der hohen Zölle, die von den USA, der EU und Kanada erhoben wurden, bleibt das Interesse ungebrochen. Käufer machen Selfies mit den Autos und beschweren sich über die Zölle, aber die global wettbewerbsfähigen Preise und die fortschrittliche Technologie der chinesischen Modelle ziehen weiterhin viele internationale Käufer an. Die Kanton-Messe bietet eine Plattform für Innovationen und potenzielle Geschäftsbeziehungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen zwischen China und der EU entwickeln werden und ob eine Einigung erzielt werden kann, die den Handelsfluss erleichtert.
16.10.2024
16:04 Uhr

Chinas verzweifelter Kampf um Zugang zu Hi-Tech-Chips: Ein Weg um die US-Beschränkungen?

Die Beziehungen zwischen den USA und China sind seit Jahren angespannt, und die jüngsten US-Beschränkungen auf den Export von Hochtechnologie-Chips haben die Spannungen weiter verschärft. Historische Parallelen zeigen, dass China in der Vergangenheit technologische Hürden überwinden konnte, doch Analysten warnen, dass die heutigen High-Tech-Hürden weitaus schwieriger zu überwinden sind. Im Zentrum der Beschränkungen stehen Hochleistungs-Halbleiter, die das Herzstück moderner Technologie bilden und von denen China stark abhängig ist. Analysten bezweifeln, dass China vollständig durch den "hohen Zaun" der US-Beschränkungen brechen wird, trotz erheblicher Investitionen in die heimische Halbleiterindustrie. Die politischen Spannungen zwischen den USA und China tragen weiter zur Unsicherheit bei und könnten langfristige Auswirkungen auf die globale Technologie-Landschaft haben. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein für die Zukunft der globalen Technologie und die Machtverhältnisse zwischen den beiden Supermächten.
16.10.2024
16:03 Uhr

Chinesische Cybersicherheitsgruppe fordert Überprüfung von Intel-Produkten auf mögliche Sicherheitslücken

Eine chinesische Cybersicherheitsgruppe hat eine Überprüfung der auf dem Festland verkauften Intel-Produkte gefordert und behauptet, dass die Chips des US-Halbleitergiganten eine Bedrohung durch „häufige Schwachstellen und hohe Ausfallraten“ darstellen könnten. Die Cyber Security Association of China (CSAC) erklärte, dass die CPUs von Intel in der Vergangenheit mehrere Schwachstellen aufwiesen und bestimmte Chipserien dazu führten, dass Videospiele abstürzten. Solche Produktmängel könnten Benutzer durch ein geheimes Hintertürsystem in Intels Chips Hackern aussetzen, so die Gruppe. Die CSAC empfahl eine Cybersicherheitsüberprüfung der Intel-Produkte, um Chinas nationale Sicherheit und die Rechte der Verbraucher zu schützen. Der Aufruf zu einer Überprüfung droht die Spannungen zwischen China und den USA weiter anzuheizen, nachdem US-geführte Initiativen den Export fortschrittlicher Chips eingeschränkt hatten. Für chinesische Verbraucher könnte eine solche Überprüfung weitreichende Folgen haben, einschließlich eines möglichen Vertrauensverlustes und Rückgangs der Verkaufszahlen, aber auch erhöhter Produktsicherheit.
16.10.2024
15:56 Uhr

BCG-Report: Globales M&A-Geschäft wächst, Deutschland bleibt zurück

Ein neuer Report der Boston Consulting Group zeigt, dass das weltweite Geschäft mit Fusionen und Übernahmen in den ersten drei Quartalen des Jahres um rund 10 Prozent gestiegen ist, wobei die USA als treibende Kraft agieren. In Nord- und Südamerika stieg der Wert der Fusionen und Übernahmen auf 958 Milliarden Dollar. Europa hinkt hinterher, mit Deutschland, das einen Rückgang um 52 Prozent verzeichnet. Hauptgründe für die Schwäche des deutschen Marktes sind Sparprogramme und strategische Kooperationen statt teurer Übernahmen. In Asien ist das M&A-Volumen um 5 Prozent zurückgegangen, wobei China einen Rückgang um 41 Prozent erlebte. Private-Equity-Unternehmen könnten mit ihren hohen Cash-Reserven und weiter fallenden Zinsen zur weiteren Erholung des Marktes beitragen.
16.10.2024
15:53 Uhr

Volkswagen steigt in den E-Auto-Preiskrieg ein: Eine notwendige Repositionierung

Der Automobilriese Volkswagen (VW) hat bekannt gegeben, dass er in den Markt der Elektromobilität mit einer aggressiven Preispolitik einsteigen wird. Diese Entscheidung unter der Leitung des neuen Vertriebschefs Martin Sander soll VW helfen, sich im schnell wachsenden E-Auto-Markt zu behaupten. Sander räumte Fehler bei der bisherigen Preisgestaltung ein und betonte die Notwendigkeit der Anpassung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Elektromobilität ist ein zentraler Pfeiler der Automobilindustrie, und neue Wettbewerber wie Tesla setzen etablierte Marken unter Druck. Die Preissenkungen könnten mehr Verbraucher zu Elektromobilität ermutigen, aber auch die Margen der Hersteller belasten. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die deutsche Automobilindustrie mit politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist.
16.10.2024
15:50 Uhr

Amazon plant den Bau eigener Mini-Atomkraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung

Amazon plant den Bau eigener Mini-Atomkraftwerke, sogenannte Small Modular Reactors (SMR), zur Sicherung der Stromversorgung für seine Rechenzentren. Amazon Web Services (AWS) hat drei bedeutende Verträge zur Entwicklung dieser Reaktoren unterzeichnet, die im US-Bundesstaat Washington errichtet werden sollen. Amazon investiert zudem 500 Millionen Dollar in den SMR-Entwickler X-Energy und plant mit Dominion Energy ein weiteres Mini-AKW in Virginia. Mini-Atomkraftwerke gelten als sicher, kostengünstig und flexibel, erzeugen kaum Treibhausgase und könnten eine nachhaltige Energiequelle darstellen. Kritiker bemängeln jedoch die hohen Kosten und die fehlende Lösung für radioaktiven Abfall. Andere Tech-Giganten wie Google und Microsoft investieren ebenfalls in diese Technologie, um den Strombedarf ihrer Rechenzentren zu decken.
16.10.2024
15:40 Uhr

Frankreich fordert Flexibilität bei EU-Emissionsvorgaben für Autos

Frankreich drängt auf mehr Flexibilität bei den verschärften Emissionsvorgaben für Autos ab 2025, um europäische Autohersteller vor Milliardenstrafen zu schützen. Wirtschaftsminister Antoine Armand sondiert europäische Partner und betont die Notwendigkeit, den wirtschaftlichen Kontext zu berücksichtigen. Unklar bleibt, wie diese Flexibilität aussehen könnte, doch die Frist von 2035 für das Auslaufen nicht-elektrischer Autos bleibt bestehen. Autohersteller und einige Regierungen fordern eine Überprüfung der Regeln, während die EU an ihren Zielen festhält. BMW warnt vor einem industriellen Schrumpfen durch das Verbot, während Stellantis vor den hohen Kosten einer Verzögerung des Wechsels zu Elektrofahrzeugen warnt. Die EU verlangt von den Herstellern, die Emissionen bis 2025 um 15 Prozent zu senken und will Investoren Sicherheit bieten, indem sie an den Zielen festhält.
16.10.2024
15:39 Uhr

EU hält an Frist 2035 für das Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren fest

Die Europäische Union hat bestätigt, ab 2035 den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zu verbieten, um die CO2-Emissionen zu reduzieren und den Übergang zu emissionsfreier Mobilität zu beschleunigen. Das Vorhaben ist umstritten, da Kritiker die unzureichende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und die finanziellen Herausforderungen für einige Länder anführen. Die Automobilindustrie steht vor einer umfassenden Transformation, die erhebliche Investitionen in neue Technologien erfordert und kleinere Hersteller vor Probleme stellen könnte. Gleichzeitig könnte das Verbot positive Auswirkungen auf den Edelmetallmarkt haben, da Elektrofahrzeuge Metalle wie Platin und Palladium benötigen. Politisch will die EU ihre Führungsrolle im Klimaschutz betonen und Druck auf andere Länder ausüben, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen. Das Verbot bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich, deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft abzuwarten bleiben.
16.10.2024
15:38 Uhr

Selenskyj präsentiert umstrittenen „Siegesplan“ im ukrainischen Parlament

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im Parlament seinen umstrittenen „Siegesplan“ vorgestellt, der aus fünf Punkten und drei geheimen Anhängen besteht. Der erste Punkt fordert eine sofortige Einladung der Ukraine in die NATO, was im Widerspruch zur aktuellen Haltung der NATO-Staaten steht. Der zweite Punkt sieht vor, den Krieg auf russisches Territorium zu verlagern, was von westlichen Staaten abgelehnt wurde. Der dritte Punkt schlägt ein „nicht-nukleares strategisches Abschreckungspaket“ vor, dessen Details geheim bleiben. Der vierte Punkt betont die wirtschaftliche Nutzung ukrainischer Bodenschätze durch Abkommen mit der EU und den USA, was Kritik hervorruft. Der fünfte Punkt befasst sich mit der Stärkung der Verteidigung Europas durch ein erfahrenes ukrainisches Militärkontingent.
16.10.2024
15:35 Uhr

Amazon Investiert Mehr Als 500 Millionen Dollar in Kleine Modulare Kernreaktoren zur Stromversorgung von AWS

Amazon investiert über 500 Millionen Dollar in kleine modulare Kernreaktoren (SMRs), um die Stromversorgung für Amazon Web Services (AWS) zu sichern. In Partnerschaft mit Dominion Energy plant AWS den Bau eines SMRs nahe der North Anna Kernkraftwerksanlage in Virginia, was weniger CO2-Emissionen, geringeren Platzbedarf und schnellere Bauzeiten im Vergleich zu traditionellen Reaktoren bietet. Die steigende Nachfrage nach Energie in Virginias „Data Center Alley“ soll durch die neuen SMRs mit mindestens 300 Megawatt zusätzlicher Energie gedeckt werden. AWS-CEO Matthew Garman betont die Notwendigkeit von Kernenergie aufgrund des wachsenden Energiebedarfs und der unzureichenden Kapazität von Wind- und Solarprojekten. Auch der Gouverneur von Virginia, Glenn Youngkin, sieht in den SMRs eine Schlüsselrolle für Virginias Innovationsführerschaft in der Kernenergie. Der Trend zur Nutzung von Kernenergie zeigt sich auch bei anderen Unternehmen wie Google, das Energie von Kairos Power’s SMRs beziehen will.
16.10.2024
15:34 Uhr

BMW kritisiert EU-Verbot von Benzin- und Dieselautos ab 2035 als unrealistisch

Der deutsche Automobilhersteller BMW hat das von der EU geplante Verbot des Verkaufs von Benzin- und Dieselautos ab 2035 als unrealistisch kritisiert, angesichts schleppender Verkäufe von Elektrofahrzeugen und Konkurrenz durch chinesische Hersteller. BMWs Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse warnte, dass das Verbot die europäische Automobilindustrie bedrohen und zu einer massiven Schrumpfung der Branche führen könnte. Die EU-Mitgliedstaaten hatten eine Emissionsverordnung verabschiedet, wonach der Verkauf neuer CO2-emittierender Fahrzeuge ab 2035 eingestellt werden soll. Der europäische Markt für Elektrofahrzeuge kämpft mit Schwierigkeiten, insbesondere in Deutschland, wo die Verkaufszahlen nach dem Ende der Subventionen eingebrochen sind. Die ACEA forderte dringende Maßnahmen, um den rückläufigen Trend bei den EV-Verkäufen umzukehren und betonte, dass die notwendigen Elemente für den Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen fehlen. Die Zukunft der europäischen Automobilindustrie hängt von einer Balance zwischen Klimazielen und wirtschaftlichen Realitäten ab, um nachhaltige Schäden zu vermeiden.
16.10.2024
15:18 Uhr

Israel-Iran-Konflikt: Russland wird nicht tatenlos zusehen

Die geopolitische Spannung im Nahen Osten hat einen neuen Höhepunkt erreicht, da Russland klargestellt hat, dass es nicht tatenlos zusehen wird, sollte Israel den Iran angreifen. Historische Warnungen wie die von Zbigniew Brzezinski, dass ein Angriff auf den Iran massive weltpolitische Umbrüche auslösen könnte, erscheinen heute aktueller denn je. Das außenpolitische Establishment der USA hat sich verändert und wiederholt oft israelische Standpunkte, was die Öffentlichkeit auf mögliche Intervention und Krieg vorbereitet. Im Gegensatz dazu hat Russland seine diplomatischen und militärischen Beziehungen zum Iran verstärkt, und Präsident Putin traf sich kürzlich mit dem iranischen Präsidenten, um die Lage zu besprechen. Analysten warnen, dass ein israelischer Angriff auf den Iran katastrophale Folgen haben könnte, auch für Israel selbst, und dass der Iran eine entscheidende Rolle in der multipolaren Weltordnung spielt. Die geopolitischen Spannungen könnten zu einem umfassenden Krieg führen, der weitreichende Auswirkungen auf die globale Machtverteilung hätte.
16.10.2024
15:09 Uhr

Scholz plant industriepolitische Neuordnung: Ein Schritt in die richtige Richtung?

Bundeskanzler Olaf Scholz plant eine neue industriepolitische Agenda zur Stärkung der deutschen Industrie und will Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden zu einem Gipfel im Kanzleramt einladen. Scholz betonte im Bundestag die Notwendigkeit eines „Pakts für Industriearbeitsplätze“ und nannte unter anderem den russischen Angriff auf die Ukraine und Energieengpässe als Ursachen für die wirtschaftliche Schwäche. Er kritisierte die Union für Versäumnisse in der Vergangenheit und hob die Bedeutung der Autoindustrie hervor, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Scholz forderte zudem eine Modernisierung der europäischen Wirtschaft und einen Abbau von Bürokratie. Ob die Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen, bleibt abzuwarten, doch die Regierung müsse dringend handeln, um die deutsche Industrie zu stärken.
16.10.2024
14:18 Uhr

EZB-Sitzung am Donnerstag: Zinssenkung im Fokus

In der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich ein Stimmungswandel vollzogen, und zahlreiche Ratsmitglieder sprechen sich nun für eine Zinssenkung aus. Die sinkende Inflationsrate, insbesondere der Rückgang der Energiepreise, ist ein entscheidender Faktor für diese Haltung. Ökonomen wie Frederik Ducrozet und Holger Schmieding erwarten, dass die EZB aufgrund der niedrigen Inflationszahlen und schwachen Einkaufsmanagerindizes die Zinsen senken wird. Auch Christine Lagarde und weitere hochrangige Mitglieder der EZB unterstützen diesen Schritt. Eine Zinssenkung hätte direkte Auswirkungen auf Verbraucher, mit fallenden Zinsen für Tages- und Festgeld sowie Hypothekendarlehen. Die EZB-Sitzung am Donnerstag wird daher mit Spannung erwartet, da sie weitreichende Folgen für die Geldpolitik und Wirtschaft haben könnte.
16.10.2024
14:07 Uhr

Ukraine schafft Zeitumstellung ab: Ein Schritt zu mehr Gesundheit und Unabhängigkeit

Die Ukraine wird im Oktober 2024 zum letzten Mal die Uhr umstellen, um gesundheitliche und politische Vorteile zu erzielen. Die Zeitumstellung belastet den menschlichen Biorhythmus und verschlechtert das Wohlbefinden der Bürger. Zudem hat sich herausgestellt, dass die Sommerzeit keine signifikanten Energieeinsparungen bringt. Politisch gesehen dient die Abschaffung der Zeitumstellung der Abgrenzung zu Russland und stärkt die Sicherheitsposition der Ukraine. Ab dem 30. März 2025 bleibt die Ukraine dauerhaft in der Winterzeit. Diese Maßnahme soll die negativen gesundheitlichen Auswirkungen minimieren und eine einheitliche Zeitregelung im Land gewährleisten.
16.10.2024
13:57 Uhr

Insolvenzen in Deutschland: Eine Welle der Firmenpleiten rollt an

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland spitzt sich dramatisch zu. Laut aktuellen Prognosen des Kreditversicherers Allianz Trade wird die Zahl der Insolvenzen in den kommenden Jahren auf ein Rekordniveau ansteigen. Bereits 2024 wird mit einem Anstieg der Firmenpleiten um 25 % auf rund 22.200 Fälle gerechnet, nachdem die Zahl der Insolvenzen bereits 2023 um 22 % gestiegen war. Besonders betroffen sind Branchen wie der Maschinenbau und die Automobilindustrie, die mit hohen Energiepreisen, bürokratischen Auflagen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit kämpfen. Die aktuelle Krise führt auch zu einem massiven Stellenabbau in der Industrie, wobei Unternehmen wie Brose, Bosch und ZF Friedrichshafen Tausende von Arbeitsplätzen streichen. Eine allmähliche Lockerung der Geldpolitik könnte eine gewisse Erleichterung bringen, die finanziellen Herausforderungen jedoch nicht vollständig kompensieren.
16.10.2024
13:54 Uhr

BayWa: Grüne Projekte, tiefrote Zahlen – Eine wirtschaftliche Fehlkalkulation

Die BayWa AG, ursprünglich ein erfolgreiches Agrarhandelsunternehmen, steht vor einer schweren Krise, nachdem sie 2008 auf erneuerbare Energien umgestiegen ist. Vorstandschef Markus Pöllinger sah in der grünen Energiebranche eine vielversprechende Zukunft, doch fehlende Risikovorsorge und missglückte Projekte führten zu einer Schuldenlast von rund sechs Milliarden Euro. Um die drohende Insolvenz abzuwenden, stellten Hauptaktionäre und Gläubigerbanken eine Finanzspritze von 547 Millionen Euro bereit und beauftragten Sanierungsberater. Die Probleme bei BayWa und anderen Unternehmen zeigen, dass grüne Investments nicht zwangsläufig profitabel sind und oft von staatlichen Subventionen abhängen. Die deutsche Wirtschaft und Politik müssen erkennen, dass nachhaltiges Wachstum nur durch realistische Strategien erreicht werden kann. Die aktuelle Situation bei BayWa ist ein warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Ideologie vor wirtschaftlicher Vernunft steht.
16.10.2024
13:53 Uhr

Job-Kahlschlag bei ZF: 1800 Arbeitsplätze in Saarbrücken bedroht

Der Autozulieferer ZF plant, bis Ende nächsten Jahres 1800 Arbeitsplätze in Saarbrücken abzubauen, und bei anhaltend schlechter Auftragslage könnten bis 2028 sogar 4500 Jobs wegfallen. Am Mittwoch soll der Betriebsrat die Belegschaft informieren. Der Abbau ist Teil eines größeren Plans, der den Wegfall von bis zu 14.000 Stellen in Deutschland vorsieht. Besonders betroffen sind Beschäftigte mit befristeten Verträgen. Wirtschaftsminister Jürgen Barke sieht globalen Wettbewerb als Ursache und fordert Maßnahmen zur Steigerung der Nachfrage. Die Landesregierung plant Investitionen, um Saarbrücken zum Leitwerk für Elektromobilität zu machen.
16.10.2024
13:48 Uhr

Autozulieferer Magna schließt weiteres Werk in Deutschland – 350 Mitarbeiter betroffen

Der kanadisch-österreichische Großkonzern Magna plant, sein Werk in Rosenberg (Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg) bis Ende 2026 zu schließen, was rund 350 Mitarbeiter betrifft. Der Stellenabbau beginnt Anfang 2025, wobei zunächst 100 Stellen abgebaut werden sollen. Ein "Freiwilligenprogramm" und ein Sozialplan sollen die Auswirkungen abfedern. Rosenberg ist nicht der einzige betroffene Standort; auch das Werk in Dürbheim soll geschlossen werden, und das Werk in Roitzsch befindet sich bereits in den finalen Zügen der Schließung. Die Schließung wird als weiteres Beispiel für die Deindustrialisierung in Deutschland gesehen, die durch die Wirtschaftspolitik der aktuellen Bundesregierung begünstigt wird. Es wird gefordert, dass die Bundesregierung Maßnahmen ergreift, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu sichern und weitere Schließungen zu vermeiden.
16.10.2024
13:10 Uhr

ZF Friedrichshafen in der Krise: Betriebsrat fordert Klarheit für Beschäftigte

Die Situation beim deutschen Autozulieferer ZF Friedrichshafen ist angespannt, da das Unternehmen mit einem milliardenschweren Schuldenberg und Absatzschwäche kämpft. Betriebsratschef Achim Dietrich fordert den Vorstand zu Verhandlungen auf, um bis Ende des Jahres Klarheit für die Beschäftigten zu schaffen. ZF plant, zwischen 11.000 und 14.000 Stellen zu streichen, wobei unklar ist, welche Standorte betroffen sein werden. Hohe Zinsverpflichtungen und gescheiterte Preiserhöhungen belasten die finanzielle Lage zusätzlich. Dietrich kritisiert die Fokussierung auf Personalkosten und sieht die eigentlichen Probleme in den Krisen der letzten Jahre. Er betont die Notwendigkeit, die Mitarbeiter zu halten und fordert eine positive Zukunftsperspektive.
16.10.2024
10:29 Uhr

Das Ende der Datensicherheit? China knackt mit Quantencomputer RSA und AES-Vorgänger

Am 16. Oktober 2024 gaben chinesische Wissenschaftler einen bedeutenden Durchbruch in der Quantencomputing-Forschung bekannt, der die Datensicherheit gefährden könnte. Mithilfe des Quantencomputers D-Wave Advantage knackten sie die Verschlüsselungsalgorithmen Present, Gift-64 und Rectangle, die eine Grundlage des AES-Standards darstellen. Diese Algorithmen werden vor allem in energie- und speicherbeschränkten Geräten wie dem „Internet der Dinge“ verwendet. Die Fachwelt sieht darin eine dramatische Gefahr für die Sicherheit von Computern und Daten. Die Methodik, mit der der Quantencomputer diese Algorithmen überlistete, könnte auch auf den AES-Standard anwendbar sein, was weltweit weitreichende Folgen haben könnte. Die Möglichkeit, dass Quantencomputer alle bekannten Verschlüsselungssysteme durchbrechen können, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die globale Datensicherheit dar.
16.10.2024
10:29 Uhr

EU-Sanktionen gegen russisches Flüssiggas: Ein teures Unterfangen für Polen

Die jüngsten EU-Sanktionen gegen russisches Flüssiggas (LPG), die am 20. Dezember 2024 in Kraft treten, haben bereits jetzt spürbare Auswirkungen auf die Preise in Polen. Polen importiert fast die Hälfte seines LPG-Bedarfs aus Russland und verbrauchte im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Tonnen Flüssiggas, während die inländische Produktion nur 20 Prozent der Nachfrage deckte. Mit dem Verbot von russischem Flüssiggas wird erwartet, dass die Preise weiter steigen, was sowohl Heiz- als auch Transportkraftstoffe betrifft. Die polnische Regierung plant, Importe auf nicht-russische Quellen wie Norwegen, Großbritannien und die USA umzustellen, doch logistische Herausforderungen erschweren die Verteilung. Kritiker argumentieren, dass die Sanktions- und Energiepolitik der EU die Wirtschaft in die Rezession treiben könnte, während Millionen von polnischen Haushalten tiefer in die Tasche greifen müssen, um die gestiegenen Kosten zu decken. Die polnische Regierung steht vor der Herausforderung, einen Balanceakt zwischen politischer Solidarität und den Bedürfnissen ihrer Bevölkerung zu meistern.
16.10.2024
10:29 Uhr

Massiver Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie erwartet

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie steht vor einer beispiellosen Krise, wobei Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, einen erheblichen Stellenabbau in den kommenden fünf Jahren prognostiziert. Wolf betonte, dass der Stellenabbau „möglichst sozialverträglich“ gestaltet werden könne, jedoch wird der bereits bestehende Arbeitnehmermangel zu einer erhöhten Arbeitsbelastung führen. Er forderte von der Bundesregierung eine „vernünftige Energiepolitik“ und kritisierte die hohen Unternehmenssteuern und Sozialabgaben sowie die bürokratischen Hürden. Die bevorstehenden Tarifverhandlungen sind ebenfalls schwierig, da die Gewerkschaft IG Metall eine Lohnerhöhung von sieben Prozent fordert, während die Arbeitgeber 3,6 Prozent anbieten. Sollte bis Ende Oktober keine Einigung erzielt werden, drohen Warnstreiks. Die politischen Entscheidungen der Bundesregierung, insbesondere in der Energie- und Steuerpolitik, sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Branche.
16.10.2024
09:54 Uhr

Massiver Stellenabbau bei ZF: 1800 Jobs am Standort Saarbrücken betroffen

Der Autozulieferer ZF plant einen erheblichen Stellenabbau am Standort Saarbrücken, bei dem bis Ende des kommenden Jahres 1800 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Dies ist Teil eines umfassenden Stellenabbaus, bei dem in den nächsten vier Jahren bis zu 14.000 Stellen in Deutschland wegfallen könnten. Der Standort Saarbrücken, wo hauptsächlich Automatikgetriebe produziert werden, ist besonders betroffen und leidet unter einem Einbruch bei den Aufträgen. ZF plant, den Stellenabbau vor allem durch das Auslaufen befristeter Verträge zu erreichen, was bis Ende 2028 bis zu 4500 Arbeitsplätze kosten könnte. Die Situation hat zu Spannungen zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung geführt, wobei ein Drittel der 35 Inlandswerke im Fokus steht. Die Krise in der Autoindustrie und die Umstellung auf Elektromobilität verursachen tiefgreifende Veränderungen, die viele Zulieferer hart treffen.
16.10.2024
09:08 Uhr

Bundesregierung subventioniert unrentable Industrien: Ein riskanter Weg zur CO₂-Neutralität

Die Bundesregierung unter der Führung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat ein umstrittenes Subventionsprogramm gestartet, das bis zu 2,8 Milliarden Euro für nicht rentable Industriezweige bereitstellt, um die Wirtschaft in Richtung CO₂-Neutralität zu transformieren. Das Programm fördert Unternehmen, die ihre Produktion auf klimaschonende Methoden umstellen, und der Staat trägt die finanziellen Mehrbelastungen bis zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit. Erste Klimaschutzverträge wurden bereits unterzeichnet, begünstigte Unternehmen umfassen deutsche Großkonzerne und internationale Firmen in energieintensiven Branchen. Kritiker bemängeln die Unterstützung nicht wettbewerbsfähiger Industrien und warnen vor hohen finanziellen Belastungen für Steuerzahler ohne Garantie auf Erfolg. Deutschland geht hier einen Sonderweg in der EU, was sich als riskant erweisen könnte, falls die erhofften wirtschaftlichen Vorteile ausbleiben. Die Entscheidung wird als gewagtes Experiment betrachtet, dessen langfristige Auswirkungen sorgfältig beobachtet werden müssen.
16.10.2024
08:11 Uhr

Insolvenz für LG Nord Gerüstbau: Krise der Baubranche fordert nächstes Opfer

Die Krise in der deutschen Baubranche hat nun auch den Gerüstbauer LG Nord aus Bremerhaven getroffen, der am 1. Oktober Insolvenz anmelden musste. Auslöser war ein Zahlungsausfall beim Überseequartier in der Hamburger HafenCity, dessen Eröffnung auf 2025 verschoben wurde. Gerrit Hölzle von der Wirtschaftskanzlei Görg in Bremen wurde mit der Verwaltung der Insolvenz betraut. Die Baubranche kämpft mit steigenden Zinsen, hohen Materialkosten und Energiepreisen sowie einer zurückhaltenden Kreditvergabe, was zu einem Anstieg der Insolvenzen geführt hat. Verzögerungen und Mehrkosten von bis zu zwei Milliarden Euro betreffen zahlreiche Bauprojekte, und es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die Politik ergreifen wird, um die Situation zu stabilisieren.
16.10.2024
08:05 Uhr

Düngerpreise vor Preisexplosion? – Nahostkrise erschüttert den Markt

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben den globalen Düngermarkt erschüttert, insbesondere die Preise für Stickstoffdünger wie Harnstoff sind stark angestiegen. Die militärischen Auseinandersetzungen haben die Gaspreise in die Höhe getrieben, was die Kosten der Stickstoffproduktion erhöht. In Ägypten und an den Exporthäfen im Nahen Osten sind die Harnstoffpreise deutlich gestiegen, während die europäischen Märkte zögerlich reagieren. In Frankreich sind die Preise bereits gestiegen, während sie in Deutschland stabil geblieben sind. Die steigenden Düngemittelpreise könnten die Landwirtschaft in Europa und weltweit erheblich belasten, was zu höheren Lebensmittelpreisen führen könnte. Die Entwicklungen im Nahen Osten erhöhen die Unsicherheit und Volatilität auf den Märkten.
16.10.2024
07:21 Uhr

„Sozial gerechte Transformation“: Ein Eingriff in die Freiheit der Bürger?

In Berlin wurden am 14. Oktober aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zum Thema „sozial gerechte Transformation“ diskutiert. Vertreter des Club of Rome, des Wuppertal Instituts und der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Dirk Messner, betonten die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen der Bürger. Prof. Dr. Manfred Fischedick erklärte, dass ein „großer Sprung“ notwendig sei, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen, was Eingriffe in den Alltag der Menschen erfordere, etwa im Energiebereich und der Mobilität. Höhere Steuern und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand sowie eine Begrenzung des Luxuskonsums wurden als zentrale Maßnahmen vorgeschlagen. Kritiker befürchten jedoch, dass solche Eingriffe die persönliche Freiheit und die Wirtschaft beeinträchtigen könnten. Prof. Dr. Dirk Messner beschrieb die aktuelle Haltung in Deutschland als „Veränderungsmüdigkeit“, betonte aber die Notwendigkeit einer ökologischen Umgestaltung.
16.10.2024
06:08 Uhr

BMW-Chef warnt: EU-Verbrennerverbot bedroht europäische Autoindustrie

Die Pläne der EU, ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen, rufen erheblichen Widerstand hervor. BMW-Chef Oliver Zipse warnte auf dem Pariser Autogipfel vor einem massiven Schrumpfen der Branche und betonte, Europa sei noch nicht bereit, vollständig auf Verbrennungsmotoren zu verzichten. Er plädierte für Technologieoffenheit, um Arbeitsplätze zu sichern und die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern. Neben langfristigen Folgen drohen Autoherstellern auch kurzfristige Strafen, wenn sie die verschärften Flottenemissionsziele nicht erreichen. Volkswagen, Stellantis und Renault könnten Schwierigkeiten haben, während BMW und Mercedes die Ziele wohl erreichen. Die Debatte um das Verbrennerverbot und die CO2-Ziele ist in vollem Gange, wobei eine technologieoffene Herangehensweise als notwendig erachtet wird.
16.10.2024
06:08 Uhr

Dedollarisierung: Der langsame Abschied vom Greenback

Der US-Dollar, lange das Rückgrat des internationalen Handels, wird zunehmend infrage gestellt, während ein langsamer Wandel in der Weltwährungsordnung sichtbar wird. China hat erhebliche Fortschritte bei der Internationalisierung des Yuan gemacht, unterstützt durch Swap-Vereinbarungen und die Aufnahme des Yuan in den IWF-Währungskorb. Der Anteil des Yuan an globalen Zahlungen stieg im Juli 2024 auf 4,74 Prozent, was die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern soll. Die BRICS-Staaten und neue BRICS+-Mitglieder fördern ebenfalls die Reduktion der Dollarabhängigkeit im Handel. Trotz Kapitalverkehrskontrollen bleibt China bestrebt, den Yuan zu internationalisieren. Experten wie Juan Torres López sehen in der schwindenden Dominanz des US-Dollars eine Gefahr für die Weltwirtschaft und kritisieren die negativen Folgen der Dollarherrschaft.
16.10.2024
06:06 Uhr

Russlands Schattenflotte wächst trotz Sanktionen um 70 Prozent

Trotz umfassender Sanktionen des Westens hat Russland seine sogenannte Schattenflotte aus alten, schlecht gewarteten und oft unzureichend versicherten Öltankern erheblich ausgebaut. Laut einem Bericht der Kyiv School of Economics ist die Menge des auf diesen Schiffen transportierten russischen Öls von 2,4 Millionen Barrel pro Tag im Juni 2023 auf 4,1 Millionen Barrel pro Tag im Juni 2024 gestiegen. Die Autoren warnen vor erheblichen Umwelt- und Sicherheitsrisiken in europäischen Gewässern, da viele dieser Schiffe stark frequentierte Routen befahren. Die Schattenflotte transportiert mittlerweile 70 Prozent des russischen Erdöls und 38 Prozent der Ölprodukte, wobei die Schiffe im Durchschnitt 18 Jahre alt und oft schlecht gewartet sind. Aufgrund der Sanktionen musste Russland sich auf inländische Versicherer verlassen, was Bedenken hinsichtlich der Versicherungsqualität aufwirft. Mehrere Unfälle und Zwischenfälle mit diesen Schiffen haben bereits zu Umweltkatastrophen geführt, was die Einrichtung „schattenfreier“ Zonen notwendig erscheinen lässt.
16.10.2024
05:57 Uhr

Habecks Milliarden-Subventionen für grüne Technologie: Ein fragwürdiger Schritt?

Am 15. Oktober überreichte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck staatliche Subventionsmittel in Höhe von 4 Milliarden Euro an 15 energieintensive Unternehmen, um klimafreundliche Produktionsanlagen zu installieren. Die Subventionen stammen aus dem „Förderprogramm Klimaschutzverträge“ und sollen bis 2045 etwa 350 Millionen Tonnen CO₂ einsparen. Ein prominenter Empfänger ist BASF, der 310 Millionen Euro erhält, um ab 2027 CO₂-arme Ameisensäure zu produzieren. Habeck betonte die Notwendigkeit der Subventionen zur Erhaltung der energieintensiven Industrie in Deutschland, während Kritiker die hohen Kosten pro eingesparter Tonne CO₂ bemängeln. Eine zweite Förderrunde ist in Planung, mit einem niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag aus dem Klima- und Transformationsfonds. Die Vergabe der Subventionen hat eine kontroverse Diskussion ausgelöst, wobei die langfristigen Ziele der Bundesregierung die Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 sind.
16.10.2024
05:56 Uhr

Massiver Stellenabbau in der Metall- und Elektroindustrie: Bis zu 300.000 Jobs in Gefahr

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie, die größte Industriebranche des Landes, könnte in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Arbeitsplätze verlieren, wie Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, bekanntgab. Derzeit sind noch rund vier Millionen Menschen in der Branche beschäftigt, aber der bevorstehende Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge könnte zu einem erheblichen Stellenabbau führen. Wolf fordert mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten und tiefgreifende Strukturreformen von der Bundesregierung, um die Krise zu bewältigen. Er äußert sich kritisch gegenüber der aktuellen Ampel-Koalition und bezweifelt deren Fähigkeit, die strukturelle Krise zu lösen. Zudem fordert er eine vernünftige Energiepolitik und kritisiert die hohen Unternehmenssteuern und Sozialabgaben in Deutschland. Wolf erinnert an die Agenda 2010 von Gerhard Schröder und fordert nun eine neue Agenda 2040, um die Herausforderungen der Branche zu meistern.
16.10.2024
05:56 Uhr

Erste Unternehmen profitieren von neuer Klimaschutzförderung

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer neuen Ära der Klimaschutzförderung, nachdem Wirtschaftsminister Robert Habeck die ersten Klimaschutzverträge unterzeichnet hat. Mit der Unterzeichnung dieser Verträge hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Förderinstrument ins Leben gerufen, das den Übergang zu umweltfreundlicheren Produktionsmethoden erleichtern soll. Insgesamt werden 15 Unternehmen von der Förderung profitieren, die sich auf bis zu 2,8 Milliarden Euro belaufen kann, vorausgesetzt, es wird tatsächlich CO2 eingespart. Wirtschaftsminister Habeck betonte, dass die Verträge den Firmen Planungssicherheit bieten sollen, besonders für energieintensive Branchen wie die Papier-, Glas-, Stahl- und Chemieindustrie. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, forderte jedoch mehr unternehmerische Freiheit und wies auf strukturelle Standortschwächen und Herausforderungen wie hohe Kosten, Bürokratie und Fachkräftemangel hin. Russwurm betonte, dass die deutsche Industrie nur dann klimaneutral werden könne, wenn sie weltweit konkurrenzfähig bleibe, da andere Industrienationen nicht den gleichen Weg einschlagen würden.
16.10.2024
05:53 Uhr

Verheerender Einbruch: Immer mehr E-Auto-Käufer wollen zurück zum Verbrenner

Die Nachfrage nach Elektroautos unter Privatkäufern brach im dritten Quartal 2024 drastisch ein, nur noch 3,9 Prozent entschieden sich für ein batterieelektrisches Fahrzeug. Besonders alarmierend ist, dass 34 Prozent derjenigen, die zuvor ein Elektroauto besaßen, wieder auf einen Verbrenner umstiegen, im Vergleich zu 14 Prozent im Jahr 2021. Die Entscheidung für ein Elektroauto hängt stark von den Wohnverhältnissen und finanziellen Möglichkeiten ab, wobei Hauseigentümer häufiger E-Autos besitzen als Mieter. Regionale Unterschiede zeigen, dass in Bayern 3,4 Prozent der Haushalte ein Elektroauto besitzen, während es in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur 1,5 Prozent sind. Eine Umfrage ergab, dass nur 18 Prozent der Deutschen die Anschaffung eines E-Autos in Betracht ziehen, während 29 Prozent erst bei gesetzlichen Alternativen umsteigen würden. Die Entwicklungen werfen ein kritisches Licht auf die politischen Entscheidungen und die Herausforderungen der deutschen Automobilindustrie, die dringend neue Strategien entwickeln muss.
15.10.2024
17:01 Uhr

Sanierungsbedarf im Bundestag: Eine kostspielige Herausforderung

Der Großteil der Bundestagsgebäude muss grundlegend saniert werden, was erhebliche Mehrkosten verursacht. Ein Bericht des Ältestenrats zeigt, dass bis 2045 nahezu alle Gebäude grundsaniert und energetisch ertüchtigt werden müssen. Die Sanierung betrifft mehrere Liegenschaften gleichzeitig, mit bis zu 1.500 Büros in Spitzenzeiten. Die Bundestagsverwaltung plant, Arbeiten „geringer Komplexität“ teilweise selbst durchzuführen, doch es besteht die Gefahr, dass einige Gebäude ab 2025 teilweise nicht genutzt werden können. Weitere kostspielige Bauprojekte umfassen das Bundeskanzleramt, das Bundesumweltministerium und das Auswärtige Amt. Die umfassenden Maßnahmen werfen ein bezeichnendes Licht auf die Planungs- und Baupolitik der Bundesregierung, die effizienter und kostensparender gestaltet werden muss.
15.10.2024
14:57 Uhr

Kirchhoff Automotive-Chef: „Es gibt keine sicheren Bänke mehr“

Wolfgang Kirchhoff, CEO von Kirchhoff Automotive, betonte in einem Interview, dass alte Gewissheiten in der Automobilzulieferindustrie nicht mehr gelten und eine neue Form der Zusammenarbeit notwendig sei. Trotz hoher Qualitätsstandards und offener Kommunikation mit Kunden gibt es Probleme, insbesondere bei ungewissen Stückzahlen und hohen Vorentwicklungskosten, die durch die E-Mobilität verschärft werden. Kirchhoff sieht keine stabilen Produktionszahlen mehr und fordert neue Kooperationsmodelle zwischen OEMs und Zulieferern. Kirchhoff Automotive investierte erheblich in batterieelektrische Fahrzeuge, doch die Entwicklung stockt, während Wasserstoffantriebe im Pkw-Bereich keine Rolle spielen. Kirchhoff kritisierte die hohen Energiekosten, Steuern und Bürokratie in Deutschland, die den Standort unattraktiv machen, und bemängelte die mangelnde politische Orientierung. Kirchhoff Automotive expandiert international stark, besonders in Nordamerika und Osteuropa, während der Wettbewerb mit chinesischen Lieferanten zunimmt.
15.10.2024
14:56 Uhr

ZF: Werksschließungen in Deutschland möglich

Der Automobilzulieferer ZF erwägt die Schließung eines Drittels seiner Werke in Deutschland, um die Standorte wieder profitabel zu machen. Zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung sind die Fronten verhärtet, und es gibt bereits eine Liste von Werken, die möglichst schnell geschlossen werden sollen. Alle deutschen Werke werden auf ihre Wettbewerbsfähigkeit untersucht, und als letzte Möglichkeit kommen Verkauf oder Schließung infrage. ZF hat in diesem Jahr bereits über 1000 Stellen in Deutschland abgebaut und plant, in den kommenden Jahren 11.000 bis 14.000 Stellen zu streichen, was zu massiven Protesten geführt hat. Der Betriebsratschef kritisiert die fehlende Zukunftsstrategie des Konzerns, der durch Zukäufe und Investitionen hoch verschuldet ist. Die Zukunft des Konzerns und seiner Mitarbeiter hängt von den kommenden Entscheidungen ab, ob die Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich sein werden.
15.10.2024
14:56 Uhr

Mahle-CEO Arnd Franz warnt vor Fehlern bei den CO2-Zielen der EU

Mahle-CEO Arnd Franz kritisiert die aktuellen CO2-Ziele der Europäischen Union und warnt vor einem erheblichen Stellenabbau, sollte die Politik der EU nicht überarbeitet werden. Er betont, dass das strikte Aus für Verbrennungsmotoren bis 2035 die Wettbewerbsfähigkeit Europas gefährdet und Unternehmen dazu zwingen könnte, ihre Kompetenzen in andere Regionen zu verlagern. Mahle verfolgt mehrere technologische Pfade, um sich an die Transformation anzupassen, sieht jedoch hohe Belastungen durch Inflation, politische Regulierungen und strukturelle Probleme in Deutschland. Franz äußert sich pessimistisch zu den Umsatzprognosen für 2024 und 2025, sieht jedoch Wachstumschancen in Asien und plant, die Präsenz in China, Japan und Indien auszubauen. Er fordert eine Überprüfung der CO2-Ziele bis 2025/2026, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Arbeitsplätze zu sichern.
15.10.2024
14:56 Uhr

VW-Krise: Großes Schweigen in Wolfsburg

Die Lage bei Volkswagen bleibt angespannt, und ein Kompromiss zwischen der Konzernführung und der Arbeitnehmerseite ist nicht in Sicht. Trotz möglicher Werksschließungen und Stellenabbau gibt es für die Beschäftigten im Stammwerk Wolfsburg einen Lichtblick durch den Anlauf des SUVs Tayron, der für eine größere Auslastung des Standorts sorgen könnte. Nach einer ergebnislosen Gesprächsrunde zum Haustarifvertrag äußerte sich Niedersachsens IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger kritisch. Volkswagen-CEO Oliver Blume und Markenchef Thomas Schäfer halten jedoch an ihren Plänen fest, Werksschließungen in Deutschland zu prüfen und Jobs zu streichen. Die Gewerkschaft IG Metall droht mit Streiks zum Ende der Friedenspflicht am 1. Dezember. Die deutsche Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bei Volkswagen weiterentwickeln wird.
15.10.2024
14:11 Uhr

BYD plant große Veränderungen in Deutschland

Die Europachefin von BYD, Stella Li, hat auf dem Pariser Autosalon erklärt, dass der chinesische Automobilhersteller in Deutschland Handlungsbedarf sieht. Während BYD in Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien große Zuwächse verzeichnet, hat das Unternehmen in Schweden und Deutschland erheblich an Boden verloren. Stella Li kündigte an, dass in den nächsten Monaten mehrere große Veränderungen bei BYD zu erwarten seien, insbesondere die Erweiterung des Händlernetzes in Deutschland bis Ende 2025 von derzeit 26 auf 120 Stores. Zudem übernimmt BYD die Kontrolle über den Verkauf und die Distribution, um einen Marktanteil von fünf Prozent in Europa zu erreichen. Neue Fabriken in Ungarn und der Türkei sollen helfen, erhöhte Importzölle auszugleichen, die von der EU aufgrund angeblich unfairer Subventionen durch Peking erhoben wurden. Li bezeichnete die höheren Importzölle als „kurzfristige Herausforderung“ und betonte, dass am Ende der Kunde für diese politische Entscheidung zahlen müsse.
15.10.2024
14:06 Uhr

Google setzt auf kleine Atomreaktoren zur Energieversorgung von KI

Google hat einen wegweisenden Vertrag unterzeichnet, um Strom aus kleinen Atomreaktoren zur Unterstützung seiner KI-Projekte zu nutzen. Im Rahmen der Vereinbarung mit dem Startup Kairos Power wird Google den Bau von sieben kleinen Atomreaktoren unterstützen, die insgesamt 500 Megawatt Strom erzeugen können. Michael Terrell von Google betonte die Notwendigkeit neuer Energiequellen, um die wachsenden Anforderungen der KI-Technologien zu erfüllen. Auch andere Technologieriesen wie Microsoft und Amazon setzen auf Atomenergie zur Deckung ihres Energiebedarfs. Kleine modulare Reaktoren gelten als kostengünstigere und weniger zeitaufwändige Alternative zu großen Atomreaktoren, obwohl die Technologie noch in den Anfängen steckt. Die Partnerschaft mit Kairos Power soll die Entwicklung innovativer Nukleartechnologie beschleunigen und die Energielandschaft transformieren.
15.10.2024
13:46 Uhr

ADAC übt scharfe Kritik an Ladeinfrastruktur an Autobahn-Raststätten

Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos an deutschen Autobahn-Raststätten ist laut ADAC unzureichend, da fast die Hälfte der überprüften Rastanlagen nur Ladesäulen mit unter 150 Kilowatt Leistung bietet. Von 40 untersuchten Rastanlagen hatten nur 21 Schnellladesäulen mit mindestens 150 Kilowatt, und lediglich vier boten High-Power-Charging mit über 300 Kilowatt. Der ADAC kritisiert, dass viele Rastanlagen zu wenige Ladepunkte haben und Falschparker oft Ladeplätze blockieren. Auch die Bezahlmethoden sind laut ADAC unsicher, da E-Autofahrer für Ad-hoc-Zahlungen QR-Codes nutzen müssen, was Sicherheitsrisiken birgt. Diese Mängel werfen ein kritisches Licht auf die deutsche Verkehrspolitik und die Umsetzung der Energiewende, da die Elektromobilität ohne entsprechende Infrastruktur nicht erfolgreich sein wird.
15.10.2024
13:23 Uhr

Chinas Exportwachstum verlangsamt sich stark – Wirtschaftliche Herausforderungen nehmen zu

Die jüngsten Handelsdaten aus China zeigen eine deutliche Verlangsamung des Exportwachstums im September, mit einem Anstieg von nur 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Analysten führen dies auf eine schwache Inlandsnachfrage und zunehmende Handelsbarrieren zurück, die die wirtschaftlichen Bemühungen untergraben könnten. Die Europäische Kommission hat zusätzliche Zölle auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge beschlossen, was die Handelsbeziehungen weiter belastet. Chinas Handelsüberschuss verringerte sich im September und die Produktionsaktivität schrumpfte, was langfristige Herausforderungen für die Wirtschaft darstellt. Die chinesische Regierung plant, die Schuldenaufnahme zu erhöhen, um lokale Regierungen zu unterstützen, jedoch bleibt die Unsicherheit hoch. Analysten erwarten, dass es lange dauern wird, bis das Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen wiederhergestellt ist.
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